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„ben, daß er lebe. Nein, sie lassen ihn erst für sich auf-geben, sich ohne jemandes Wissen unsichtbarer Weise er-scheinen und vor ihren einzigen Augen bey Jerusalem „von dem Oelberge, ohne daß es jemand in der Stadt„erblicket, durch die tust gen Himmel fahren, dann ge-„hcn sie erst aus und sprechen: er ist da und dort gewe-„sen. Er soll ja selber in seinem Leben zu seinen Iün-„gern gesagt haben, wenn jemand zu ihnen nach seinem„Tode sprechen würde: stehe, hie ist Christus oder da,„so sollt idr^ nicht glauben. Siehe, er ist in der„wüsten, so gehet nicht hinaus stehe, er ist M„der Kammer, so glaubers nickt. Match. XX! V. 23.„26. Wie sotten wir denn glauben, da seine Züngcr nicht„bey Zeiten sprechen; sehet, er ist da: nein, sondern er ist„hie, er ist da gewesen. Nicht, sehet, er ist in der Wü-„sten: sondern er ist in der Wüsten, am Meere, auf dem„Berge gewesen; nicht, er ist bey uns in der Kammer:„sondern er ist bey uns in der Kammer gewesen ? Mein! ist„er darum vom Himmel gekommen, um incognitozuseyn?„um sich nicht als einen solchen, der vom Himmel gekommen„sey, zu zeigen? Leiden und Sterben können auch andere„Menschen, aber vom Tode können sie nicht wieder aufste-„hen. Warum lässet er denn jenes aller Welt sehen, dieses„aber nicht? Warum sollen die Menschen mehrere Gewiß-„hcit davon haben, daß er sey, wie einer der übrigen„Sterblichen, als davon, worauf ihr Glauben sott gegrün-„det werden, daß er die Menschen vom Tode erlöset habe?„Konnte wohl die Welt von einer an sich unglaublichen„Sache zu viel überführet seyn? Ist es denn genug, daß»,einige wenige seiner Anhänger, die noch dazu großen Ver-pacht