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Kaum aber glaubte es zu erkennen, daß dieses oder jenesbenachbarte Volk, durch Vorsorge seines Gottes, irgendeines Wohlstandes genoß, der ihm abging, den ihm alsosein Zehova nicht gewähren konnte, oder nicht gewahrenwollte: so wich es hinter ihm ab, und hurte mit denGöttern des vermeinten glücklichern Volks, von welchen esnicht eher wieder zurückkam, als bis es seine inst gebüßethatte, und durch den Verlust größerer Güter, durch Ver-wahrlosung des wesentlichern Wohlstandes gebüßt hatte.Nur als es in der Babylonischen Gefängniß seinen Versstand ein wenig mehr hatte brauchen lernen; als es einVolk näher hatte kennen lernen, das sich den EinigenGott würdiger dachte; als nun erst selbst die Schriftenseines Gesetzgebers und seiner Propheten unrer ihm ge-meiner wurden; als es sahe, wie viel große unerkannteWahrheiten in diesen Schriften lagen, oder sich hineinle-gen ließen; als es erkannte, wie selbst nach diesen Schrif-ten, seinem Zehova eine weit erhabnere Einheit zukomme,als die, welche ihn blos an die Spitze aller andern Göt-ter setzte: ward es auf einmal ein ganz andres Volk,und alle Abgötterei) hörte unter ihm auf. Wenn dieseplötzliche Veränderung, die kein Mensch leugnen kann,nicht durch den veredelten Begriff zu erklären, den es sichmm von seinem eignen Gotte machte: so ist sie durchnichts zu erklaren. Man kann einem Nationalgott un-treu werden, aber nie Gott, sobald man ihn einmal er-kannt hat.
Wie gesagt; man thue, über die Einwürfe deF vier-ten Fragments, auch noch diesen Schritt hinaus, und fü-ge hinzu: daß, so wie Moses selbst im Anfange seiner
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