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sche Volk gesandt: und sein Auftrag war den Kennt-nissen, den Fähigkeiten, den Neigungen dieses damali-gen Israelitischen Vo!ks, so wie der Bestimmung deskünftigen, vollkommen angemessen. Das ist genug.
§. 24.
So weit hatte XVarburron auch nur gehen müs-sen, und nicht weiter. Aber der gelehrte Mann über-spannte den Bogen. Nicht zufrieden, daß der Mangeljener Lehren der göttlichen Sendung Mosiö nichts scha-de: er sollte ihm die göttliche Sendung Mosis sogarbeweisen. Und wenn er diesen Beweis noch aus derSchicklichkeit eines solchen Gesetzes für ein solches ^olkzu führen gesucht hätte! Aber er nahm seine Zuflucht zueinem von Mose bis auf Christum ununterbrochenfortdaurenden Wunder, nach welchem Gott einen je-den einzeln Juden gerade so glücklich oder unglücklichgemacht habe, als es dessen Gehorsam oder Ungehorsamgegen das Gesetz verdiente. Dieses Wunder habe denMangel jener Lehren, ohne welche kein Staat bestehenkönne, ersetzt; und eine solche Ersetzung eben beweise,was jener Mangel, auf dem ersten Anblick, zu vernei-nen scheine.
§ 2s.
Wie gut war es, daß Warbureon dieses an-haltende Wunder, in welches er das Wesentliche derIsraelitischen Thcokratie setzte, durch nichts erKartendurch nichts wahrscheinlich machen konnte. Denn hat-te er das gekonnt; wahrlich — alsoenn erst hätte er dieSchwierigkeit unauflöslich gemacht. — Mir wenig-stens