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sucht lebte: fing es in der Gefangenschaft unter demweifen Perser an, ihn gegen das Wesen all^r Wesenzu messen. wie das eine geübtere Vernunft erkannte undverehrte.
§. 35.
Die Offenbarung hatte seine Vernunft geleitet,und nun erhellte die Vernunft auf einmal jeine Offen-barung.
§. Z7-
Das war der erste wechselseitige Dienst, denbeide einander leisteten; und dem Urheber beider ist einsolcher gegenseitiger Einfluß so wenig unanständig, daßohne ihm eines von beiden überflüßig seyn würde.
§. Z8.
Das in die Fremde geschickte Kind sahe andereKinder, die mehr wußten, die anständiger lebten, undfragte sich beschämt: warum weiß ich das nicht auch?w^'.rum lebe ich nicht auch so? Hätte in meines VatersHause man mir das nicht auch beybringen? dazu michnicht auch anhalten sollen ? Da sucht es seine Elemen-tarbücher wieder vor, die ihm längst zum Ecket gewor-den, um die Schuld auf die Elementarbücher zu schie-ben. Ader siehe! es erkennet, daß die Schuld nicht anden Büchern liege, daß die Schuld ledig sein eigen sey,warum es nicht längst eben das wisse, eben io lebe.
§. zs.
Da die Juden nunmehr, auf Veranlassung derreinern Persischen Lehre, in ihrem Jehova nicht blos den
größten