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größten aller Nationalgötter, sondern Gott erkannten;da sie ihn als solchen in ihren wiederhcrvorgesuchtenheiligen Schriften um so eher finden und andern zeigenkonnten, als er wirklich darinn war; da sie von allensinnlichen Vorstellungen desselben einen eben so großenAbscheu bezeugten, oder doch in diesen Schriften zuhaben angewiesen wurden, als die Perser nur immerhatten: was Wunder, daß sie vor den Augen des Cy-rus mit einem Gottesdienste Gnade fanden, den er zwarnoch weit unter dem reinen Sabeismus. aber doch auchweit über die groben Abgdttereyen zu seyn erkannte, diesich dafür des verlaßnen Landes der Juden bemächtigethatten?
§. 40-
So erleuchtet über ihre eignen unerkannten Schatzekamen si? zurück, und wurden ein ganz andres Volk,dessen erste Sorge es war, diese Erleuchtung unter sichdauerhaft ?u machen. Bald war an Abfall und Ab-götterei) unter ihm nicht mehr zu denken. Denn mankann einem Nationalgott wohl untreu werden, aber nieGott, so bald man ihn einmal erkannt hat.
§. 4'.
Die Gottesgclchrten haben diese gänzliche Ver-änderung des jüdischen Volks verschiedentlich zu er-klären gesucht; und Einer, der die Unzulänglichkeit allerdieser verschiednm Erklärungen sehr wodi gezeigt hat,wollte endlich „die augenscheinliche Erfüllung der über„die Babylonische Gefangenschaft und die Wü-Verher-„siellung aus derselben am-gcsprochnm mw K^KHHx^
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