z,mll Weissagungen,,, für die wahre Ursache derselbenangeben. Aber auch diese Ursache kann nur in so wndie wahre seyn, als sie die nun erst veredelten Begriffevon Gott voraus setzt- Die Juden mußten nun ersterkannt haben, daß Wundmhun und das Künftigevorhersagen, nur Gott zukomme; welches beides sie sonstauch den salschm Götzen beygeleget halten, wodurcheben Wunder und WeWaunqm bisher nur einen soschwachen, vergänglichen Eindruck auf sie gemachthatten.
§. 42.
Ohne Zweifel waren die Juden unter den Chalda-ern und Persern auch mit der Lehre von der Unsterb-lichkeit der Seele bekannter geworden. Vertrauter mitihr wurden sie in den Schulen der Griechischen Philo-sophen in Aegypten .
8. 4Z.
Doch da es mit dieser Lehre, in Ansehung ihrerheiligen Schriften, die Bewandmiß nicht balle, die esmit der Lehre von der Einheit und den EigenschaftenGottes gehabt hatte; da jene von dem sinnlichen Vol-ke darinn war gröblich übersehen worden, diese abergesucht seyn wollte; da auf diese noch Vorübungennöthig gewesen waren, und also nur Anspielungenund Fingerzeige Statt gehabt hatten: so konnte derGlaube an die Unsterblichkeit der Seele natürlicherWeise nie der Glaube des gesammten Volks werden.Er war und blieb nur der Glaube einer gewissen Sektedesselben.
§. ,44>