Armeen toͤren als Eroderer in Hollanze mgagzogen/ ſo haͤtte man ihnen ſreywillegJ roſſe Summen Geldes angebothen Nunem men ſe als Allirte/ und befoͤrdern diebhlaͤndiſche Kebblutin und haben/ wennHir politiſch haudetn wollen gesanudeneHaͤnde. Rur dang iſt die Eroberung vonHollaud ſchaͤtzbar wenn ſie den driedeubeſordern hanu dieſer iſt die groͤſte Er—pberung, welche die Siege unſeter Ar—meen machen koͤnnen. Der Krieg den wirt einer Millionen Franzoſen fuͤhren,koſt uns zͤhrlich, das Blut unſerer Bar-ger Wgerechleet, 3000 Mihltonen Livresjum dieſe Summen durch Couttiduttouenu erheben, mußten wir balb Eurbpaner-bobern. Die biseherlgeu aus Deuſchiuudgrzegeken Contridativnen reichten haumzu, am ſo viele Perſonen zu beſechen, diewir in Aus and aaf unſerer Seite haben
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muͤſſen.Das hier haͤufig in den Theatersx. aufgeſtellte Bruſtbild des Schrekens-maunnes Marat , der ein eigentlicherabgott* der Jakobinen ſt, wird zett beſchimpft,und umgeworfen.— Zu und um Lyoniſt die bieherige Theurang auf demMuutt, in eine Jungersuory auszuar——Paris , deu 6. Feb.
Man weldt nun, daß unſere groſſebreſter Flotte nicht, wie ev anfauglichhieß, nach dem nuttetlaudiſchen Meergeſegelt iſt, pudern daß ſie im Raugl,kreuzt, Am eine groſſe eugliſche Kauf-fahrteh lotte aufzufaugen, bie nachſtensin den eugliſchen Haͤfen ankomnmenſollte Sie hat aber bereits durch Sturmiu etwas gelitten, und man iſt wegenderſelben nicht ganz auſſer Sorgen, dader Kanal bey der gegenwaͤrtigen ſtuͤr-nuſchen Jahreszeit eine geſaͤhrliche Mee-resgegend iſt. Auch kouute wohl dieeengliſche Flotte ausgelaufen ſeyng, umſich mit ihr zu meſſen.— Nach Pri-aatbriefen b Amerika haben die Ne-ers auf der Inſel St. Lucia einen
ubs der ganzen Juſel vertrieben: nurunoch ein Fort iſt in ihren Haͤnden Dieß
waͤre alſo die zweyte Inſel, die uns dieEsnglaͤnder abgenemmen, und die wirdurch Regers wieder exhalten. Doch
ufſtand gemacht und die Englaͤndet
hat die Rationalkoubentlon noch keineofftelellen Auzeigen hieruͤber.— DieGaſſenjungen von Paris ttreibenjetzt mit Marats aufgeſtellten Bruſt-bildern ihren Spott, einige derſelbenhaben ſie in Abtritte geworffen, mitdem Zuſaͤtz hier Marat , iſt dein Pau—theon! die oͤffentliche Meynung verab-ſcheut jetzt das Andenken dieſes jakobi-niſchen Blutmenſchen, und Ungeheuers;ſeiue Moͤrderin Corday wird bewuit-dert, und ſeine verabſcheute Aſche duͤrfteunicht mehr lange im Pautheon bleiben?Sle tranũt Gloria aundi! Die ſpauiſcheFeſtung Roſas haͤlt ſich noch nmer;die Witterung verurſacht unter unſernArmeen an der ſpaniſchen Graͤnze vie-le Kraukheiten.Die Natibnalkonventivn hat nochnichts uͤber Holland beſchloſſen, unddie Frage wie man dieſes eroberteLand behaudeln ſolle, iſt von den Re—gietungẽcomites der Nationalkonventionnoch gar nicht zur Berathſchlagung vorsgelegt worden. Dieſe Frage iſt ſehrdelicat und hat zwey ſehr verſchiede—ne Seiten, man ſeht Keim Publi—kum als eisen Probierſtein an, au wel-ch ie Nattonalkouventien ihre Rlug-hat Probiren Knne. Wenn ſie witwahrer Politik verfahren will, ſo iſtder Fong in Holland nicht ſo groß,als n beym erſten Anblik glaubte.
Von der Brandenburgiſchen Graͤnze,den 7Feb
Da die Franzoſen nun auch uͤber dieHſſol gegangen ſind, und ſich alſo dasKeoegetheater dem weſtpphaͤliſchett Kreisgewaltig naͤhert, ſo konnnen dadurchdie weſtphaͤliſchen Staaten des Kduigsvon Peuſſen faͤmmtlich in die Gefaͤhrvon den Feinden beſetzt zu werden, owie ſie bereits die Helfte des Herzog-hums Cleve das Faͤrſtenthum Moͤrs.und die Hertſaft Geldern Genſeitsdes Rheins) Handen haben. Da-n konmt noch die gewaltige Revolu—on in Holland , und die Emigratioeder ſtatthalteriſchen Famille, wodurchder glorreiche Feldzug der 20,000.Preuſſen Rund 787 unter dem Her-