Ausgabe 
(19.2.1795) 43
 
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ſten hollaͤndiſchen Staͤdtem Meiſter gemacht hatten, und der Erbſtatthalternicht mehr gegenwaͤrtig war, ſo duͤrf-e das Scheckſal Hollauds nunmehr nochauf eine andere Art beſt mit werden,WVen Maſterdam iſt eine Staffettemit mehr als 40. Briefen mit Erlanb-niß der Franzoſen durch gelom men wel-che vermuthlich dieſe Briefe geleſen ha-den. Sie enthalten aber nichts wieandels angobegenheiten. Alle Rechnuu-gen wurden noch wie vorhin in baaremGelde nicht in Aſſignaten, zu Amſterdam bezahlt.

Straͤßburg, den 6. Feb.

Matthien, der neulich zum Malrent wotden war, hat dieſe Stelleniedergelegn, welche hierauf Xaveriusler erhielt. Mehrere Mittliedender Nationalkouventien zu Paris waden mt der Ernenuung des erſten, alseines Nichtdemekraten, wie ſie ihmhannten, nicht zufrieden.

Paris den 6. Feb.

Uner General Hoſten hat in Dor-drecht, Sorkum und in daſer Gegende mezuüche Magazine gefunden: undun hat man erſt angefaugen, die inBeſitz genommenen Schiffe auf ʒu zeich-den. Ein einziges Magagin enthaͤlt060. Saͤtke Haber, und 2 Mllis-Icm Bund Fen, jeden zu 12. Pfüud;Bauntweine Kaͤſe Kaſſee xc. MamHaud an einem Ort 151.3u Gorkumbnnd zu Lowenſtein 67. Kaneuen;Doldrecht 632. metallene Kanonen,und 37 bie 50. tauſend Flinten; zuEchornhofenn 5 Kandouen: und aus

den andern benachbarden Orten weis erdie Zahl neih nicht. Auf der Mervefand man 12. Kanonierſchaluppen, je-de mit einer 12oder 24pfuͤndigen Ka⸗none, 2 engliſche bewafſnete und bemanute Bricks. In eben dieſer GEegend findet man ungeheuer viele Fou-rage. Sehr viele Munition fand mauzu Nieuport und Schoenhofen; an lez-terem Ort befonders 2,113. Tlinten,175. Faͤßchen Pulver, 31. metallene

Kanouen, 4. Moͤrſer, 2. Haubitzen und

574 eiſerne Kanpnen. Zu Nieuport7000. Pfund Pulver, 15. Kanonen

von Metall, 2. Moͤrſer, q. Haubitzen,

54. eiſerne Kanonen, 600. Flinten und

20. Doppelhacken. Auch fand man zu

Dordrecht vieles dort verborgene Klo

ſterſilber aus Belgien .

Dienſtag den 3. Maͤrz und ſolgendeTaͤge wird in dem St Aegidy Beneficlachauſe nachſt bein DomkapitelſchenWerncker bey St. Barbara ein Hauß-rath goͤffnet aud darinn ein ſiberneshalbes Brettſpiel, ein chichtige cck,An Vorlegloͤffel, Caffeeloͤſſetl Minn-ten und Siockuhren, inwand an Lodengeblaicht und ungeblaicht, Leib Tiſch undSettwaſch, Choproͤcke, ſchware vnd andae Kleider, Bettet und Bertſtetten,Seſſel, Siſch, Schreib⸗ Commod und an-en Kaͤſſten Spiegel, Mahlereyen undandere ſchoͤne Tafelu Zinn , vier zingeneRHirchenleuch ter/ Kupfer, Meſſing Sel-arktüg, Glaͤſſer, etwas an Neckarwein,einige Buͤcher, und andere Haußfahrniſſean den Weiſtbietenden gegen baare Beahlung erlaſſen werden

Uhm.7*

henn ſchwaͤbiſchen allge meinen Kreis · Convent diem zelde ſtehenden ſchwaͤbſſchen Truppen an Proviant, Fourage,dſpitaͤler und danu die und Unter-

Demnach bey nachſthevorſtehendemVerpflegung

Sol nnd Streh accht, wentger der Fel

Joliung der Kheis Artllerie⸗Zelten

ebr. in Ulin zu melden/ ihre Euntwuͤ

ee en viſen ogen, damt, e Haupt. Licitativn und Abſchluß laͤugſ mitvoergenommen, werden, bönnrn. Den 27. Jan. 1795.

nd Requißten⸗Fuhrweſcns, auSonmermongte vcin May bis Rorender m Admodiativn gegeben, ugd dieſt chal-Vn mut ain oder mehrrren in den Holiſchen Kreiſes-Landen aegeſeſſenen tuůͤchti-gen Enrepreneurs, welche zugleich geuugſane Sicherheit zu leiſten ics Staͤnde waͤren,nd ſch am billigſten behandeln laſſen uden Necords abgeſchloſſen werden ſolleu;ls ad ſolches des Eudes audurch oͤffentlich bekaznt gemacht, damit alle diejenige,welche ſich in eine dergleichen Admodiatihn Anzulaſſen geſonnen ſcyn wollen ſich denrſe und Bedingungen, auf welche ſie eike e edee die ſan mte Admodiativn zu uübernehmen. grdaͤchten, nden m elé Zul alda befindkehen Fiebehorde uu uͤbergeben, und ſich dergeſtal⸗

die kuͤnſtige 7