Ausgabe 
(21.2.1795) 45
 
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pfindlichen Beraubung, bitte ich Ew. Ma-eſtaͤt meinen aufrichtigen und ehrerbietig-en Dank fuͤr das keiche Geſchent gnaͤdigſtnzunehmen, womit Sie mich zu beehrengernhet haben. Ich werde dieſes PfandShes Wohlwolleus mit dem BildnißeEw. Majeſtaͤt aufs ſorglaͤltigſte aufheben,melches lehtere nebſt dem Aundenken anSie nie aus meinem Herzet wird sgeeboͤſcht werden. Ich werde uͤbrigens dieHflicht erfuͤlen, dey Sr. Heiligkeit derSBoll enſche der kidlichen und de igioͤſenErgebendeit En Majeſtaͤt zu eyn Ichkann Sie verſicherx daß, wenn der hei-ige Baiter die Wanſche Em Majeftaͤt er-ſaͤhrt er vollkommen mit Ihnen in derHeffnung einſtimmen wird, Ihnen in derPaͤhe de Ber cerrungen ſeiner gerſoönlt-Hen ebe eheien uu können. Wie wuͤr⸗ede ich den Menbliuck ſchaͤtzen an wel-Hem ich das Guͤck haͤtte mich Etp. Ma-Ifdt zu naͤhern, umn Ihnen noch einmaldie ehrerbiekige und tiefe Devotion zu er-

kennen gegeben, womit ich bim

Sire!Ew. Majeſtaͤt

unterthaͤnigſt gehorſamſter

Litta,

Erzbiſchof von Theben

Kurzgefaßte Nachrichteu

Kosciusko wird auf der Feſtung zuPetersburg ſehr gut gehalten hat 3.Ammer im Hauſe des Commandanten,wied von zweyen ſeiner ehemaligen Leu-te bedteut, uud hat ſeinemeigenen Feld-

ſcheer zu Wartung ſeiner Wunden,von welchen er wahrſcheinlich geheiltwerden wird. Er hat die Crlaubniß,innerhalb der Feſtung ſpazieren gehmzu duͤrfen. Zwey oder drey audere Ge-nerale werden ſtrenger bewacht, undhaben Gitter vor den FeuſternDie fauzoͤßſche Armee an der Graͤn-ze von Italien wird auf 45000. Maungeſchaͤtzt bey welcher jetzt 17000.Franke unter denen nach oͤffentlichenBerichten das gelbe Fieber graßirtſeyn ſollen· u Baſel kommen be-reits eine Menge Schweitzer Soldatenvon den Regimentern au, welche dieRepublik Holland imn Sold hatte, unddie man etzt verabſchiedet. NachBerichten aus Breſt vom 29. Janiſt das ſchoͤne framgoſiſche LinienſchiffReptum don 74 Ranonen 12. Stune

den von dieſem Hafen durch Sturmgeſcheitert, und der groͤſte Theil derSchiffsbeſatzung umgekommen.Schreiben ans Holland , den 6. Febr.Der Graf Bentink von Rhoon, vonwelchem man glaubte, daß er aus Hol-ud entkommen ſey, der Großpenſionair van de Spiegel, und verſchiedene andere Herren ſind am 5. dieſesin ihrem Haͤuſern im Haag arretirtworden ⸗In der ganzen RepublikHolland werden alle Perſonen maͤnnlichen Geſchlechts von 17. bis 60. Jah-rem aufgeſchrieben, vermuthlich um eine Reſquiſition daraus zu formirenwie in Frankreich . Die Franzoſen haben 20,000. paar Sſch u h e, vieleStruͤmpfe Pautalons, Muͤtzen, Decken und andere Waaren als Lieferun⸗gen verlaugt. Wegen der Bezahlungjener Waaren ſoll innerhalb 2. Mona-ten mit der Regierung Verabredunggetroffen werden, auf welche Art ſel-bige zu leiſte n ſeyen.· Alle Einwoh-ner in Amſterdam haben Einquartiraug;nur die Conſuls vonn Daͤnne mark undSchweden nicht. Zu Am kerdam iſtuͤbrigens fortdauernd alles ruhig.

Morgem den 22. Hornung wird, ſo wiejeden ſoſgenden Faſtenſonntag in dem Soch-graͤd. Fuggerſchen Sasl auf dem Zecughausplatz Abends von 6. bis 8. Uhr eingroſes Concert gegeben. Der Preiß desEintrittgelds iſt uͤr jene, welche ſich nichthierzu abbonnirt haben; z30 kr. fuͤr diePerſon.

Donnerſtag den 20 Feb. und ſolgendeTaͤge werden im Spoͤnglergaͤßle dit. C.Neb. 120. goldene e und Hals-kreuzt, ilberne SHaur Zals und Slaͤſ-ſelfetten Eſſ und affee fe Uberge-ſahte Roſenkraͤnze elhzuben, Mou-ſelin, Halstuͤcher, oge rss de ToureCorſetkrid angen mit und zyne Gold,ſilbernen Spitzen, Leid, Tiſh und Bett-waſch, Better, Mahlerehen, Spiegel,Glaͤßtaſſen von Kloſterſrauen Arbeit, Seffel, Tiſſhe, langthuͤge Kaͤſten, Zun,Kupfer, ſo andere nuͤtzliche Hausfah niſſean den Meiſtbiet, nden gegen baare Bee

zah lakg aſten werden.

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