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8 (1839)
Entstehung
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BerengarmS Tnronensis.

begangen zu haben, und er kann sich in mchrcrn Manuskriptenfinden, die nehmlich nach seinem gemacht worden. Der Bey-spiele von dergleichen Lücken sind unzählige--

Sollte sich mit dem allen ein Ncrnünftler (IZi-Fytonr) fin-dcn, der unsrer Meynung zu widersprechen, dieses als einenGrund anführen wollte, daß man sonach keine Ursache absehenkönne, warum es F.anfrancus an die zwanzig Zahre verscho-ben habe, die Schrift des 25erengarius zu widerlegen: so dür-fen wir nur wiederum fragen, warum er, nach der gemeine»Meynung, es gleichwohl zehn Zahre verschoben hätte? Wenig-stenS erhellet ans seinen Worten selbst, daß er es nicht eherals nach dem Tode des Kardinal -Hnmberms gethan, folglichdoch erst ganze fünf Zahre nachher, als Bcrcngarius scincSchrift ausgehen lassen. Man dürfte sehr verlegen seyn, einekategorische Ursache von dieser Verzögerung anzugeben. Nurdie, welche wir anführen können, ist sehr natürlich, und grün-dct sich auf Facta. K^anfrancus, der, wie Siegebcrt verfl-achen, die Irrthümer des Dcrengarius schon mehr als einmalbesinnen halte, sahe, daß andere Schriftsteller, wie Zvurandus,Abt zu Troarn, wie Eusebins Bruno, Bischof zu Angers ,auch vielleicht wie Guirmundus, und wer sie sonst waren,ihnen sehr einleuchtende Schriften entgegen setzten. Er hoste,daß Tiercngarius endlich dadurch zum Stillschweigen gebracht,und diese ärgerliche Streitigkeiten geendet werden sollten. Alser aber eines Theils bemerkte, daß sich noch niemand angele-gen seyn lassen, die Schmähungen abzulehnen, mit welchendieser Ketzer den Kardinal ^Humbenus angegriffen hatte, undandern Theils sehen mußte, daß er seine falsche Lehre durchdie Schrift erneuere, in der er auch demjenigen Bekenntnisse,welches er 107!) unterschrieben hatte, entsagte: sodann entschloßsich -L.anfrkncns nicht sowohl diese, als vielmehr das ältereWerk des 25erengarius gegen sein erstes zwanzig Zahre vor-hcr unterschriebenes Bekenntniß, zu widerlegen. Warum ersich aber lieber an dieses, als an jenes Werk halten wollte,kam wohl daher, weil beide die nehmlichen Spitzfindigkeitenund Trugschlüsse enthalten, in dem erstem aber sich die schimpfli-chen Vorwürfe befinden, deren wegen er den -Humbertus und