Anmerkungen über das Epigramm.
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l'anhulun lus (Äl^tlonius tliuetur;
ludlala volantis unguo ?ioci>esIn niclo teges otl^ Iiiiuulllmuo,Lt enm kiel, lino kalee, mvnluln^ne,I>on ett illmicllo loens I'iuatto.Vix imnlet coclileam noraeta moslis,!5t muttun» lluco vonäimus nleata.I^rratti, I^une, liteia 5oü una.^nm ^«a /t-ni/ioie ^zaec?t«>» c/ec///ii,A?a/^>«l nit'/it /»'kliil/tUM
Es haben dergleichen hyperbolische Sinngedichte, wie man sienach der darinn herrschenden Figur nennen könnte, ihre eigeneAnmuth. Nur müssen sie nicht auf die bloße Hyperbel hinaus-laufen: so wie dieses griechisches):
'^.^pov I^Ii^vocpcxv^? U)V^0'«?'<1, x«i 6i« x,t^l,ov'ksc 6^>i^o^ oc^^o^l«^ «i^T'ov «zk^^x^^^^^'-
I^k^v 6' «i.iT'ui ^Z«X>x»' oi_'x !<?x^>v «i^ui^-xi',
'^X.^' ^«cs,^ ^tcr^ov i'tv« ?uiv o,tl^oz>lt>i'.
IZc 6' e^/^iu oc^ov i'ov ^li^vocsi«vo^? 'L?ccxo^<i?,H«V?7« cx^c^iv xtukxv «v, oi.« «?o^l.uiv.
„Mcnophancs hatte Feld gekauft; aber vor Hunger mußte er„sich an einer fremden Eiche hängen. So viel Erde hatte er„nicht, daß sein Leichnam damit bedeckt werden konnte; man„mußte ihm seine Grabstellc auf benachbartem Grunde kaufen.„Hätte Epikurus das Feld des Mcnophancs gcschcn, so würde„er gesagt haben, daß alles voller Felder wäre; nicht, voller„Atomen." Denn ein solches Sinngedicht bestehet offenbar ausnichts als Erwartung: anstatt des Aufschlusses wird uns dasäußerste Glied der Hyperbel untergeschoben, und alle unsere Er-wartung soll sich mit der Unmöglichkeit, etwas größeres oderkleineres abzusehen, begnügen. Dergleichen Spiele des Witzeskönnen Lachen erregen, aber das Sinngedicht will etwas mehr.Die griechische Anthologie ist davon voll; da sie hingegen beydem Martial sehr sparsam vorkommen, als der fast immer vonder Hyperbel noch zu einer Betrachtung fortgehet, die mehr hin-
(°) änlll. Üb. II. «. 7. ei>. 3.