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8 (1839)
Entstehung
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487
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M.Mial.

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Hmo, non l?!>jiiI)U8 onoratur mvusa, mliustri^j>^>ouuut oeulls ^»lurluia, ^>auoa Kiilio.

luno o^o, non oculos, toll ventiein z)l>l<!vio vvui:^ut »^>oi«z «la^os, Vare, vol aukl!r »^>os.vloZans vt poota tliZnum. Und Darlh (°) sagt von einem andern:Oe ^/«/o?le.

Nil» <Ic>mi non e5t: peieAie ^lilono pioseolc»^rva vaeaut: uxor »on minus iuclo j>ar!t.

tüur tlt »Zor ^orüis, cur uxor leelilot, eäam:<^uo kocklatur sxer non Iialie^ uxor Ii.idct.ob er es schon selbst für kein Werk des Martials erkennet,erudita tamon Ini^iis I^^iFrammsti« l'entont!» el't. l^am logoputo eautum fuittv &o. Wenigstens, wo ist das Möuchmäßigein diesen zwey Proben? Und was haben sie, das schlechterdingsnicht aus der Feder eines jungen Römers könnte geflossen seyn,welcher noch keine Verse machen kann, sondern sich erst imWersemachen übet? Eben das gilt von den übrigen sechscn; sogar das aller schlechteste In pontieum nicht ausgenommen, weiles doch noch immer der kindische Versuch eines angehendenEpigrammatisten, auch aus einer Zeit seyn kann, in der dermittelmäßigste Dichter eine weit bessere Sprache hatte. Denn,wie ich schon erwähnt, der übende Schüler ist weder seinemZeitalter überhaupt, noch dem insbesondere ähnlich, wozu erselbst mit den Zahrcn gelangte.

Kcincswcgcs aber will ich in dieses gelindere Urtheil auchdiejenigen Stücke mit eingeschlossen wissen, mit welchen Sr'rivcrselbst die Zusätze des Iunius vermehrte. Denn in diesen herrschtallerdings viel MönchSwitz, wie ihn kein römischer Knabe, vonnoch so weniger Erziehung, haben konnte. Dazu sehe ich auchnicht, daß Sk'river sie ausdrücklich sür Epigrammen ausgege-ben, die er unter dem Namen des Martials angeführt ge-funden. Er sagt blos, daß es Epigrammen sind, die er ausalten Pcrgamcncn, besonders aus alten GlossariiS zusammen-geschrieben habe: und dieses hätten die neuern Herausgeber desMartials nicht aus der Acht lassen sollen, welche sowohl jene

(°) ä,t>vell, m. XXIU. c»l>, o.