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1893 1394
(nach
Preston)
(nach Rothwell*)
Gold
Silber
Gold
Silber
Tonnen
Tonnen
Tonnen
Tonnen
5,053
446,425
6,510
513,390
S7.353
72,456
57.754
70,936
44,096
—
59.518
—
(worumer Transvaal) . .
(42,573)
—
(57,156)
—
55,495
1,874,329
61,472
1,570,589
1,964
1,380,116
6,771
1.463,361
16,347
602,614
17,563
1,018,976
(worunter Bolivia) . . .
—
(372,666)
—
(634,418)
53,693
637,800
57,702
562263
234,006
5,013,740
267,291
5,205,665
652,9
902.5
745,7
937,0
Will. M.
Will. M.
Will. M.
Mill. M.
In dieser Tabelle ist China mit einer Goldproduktionvon 12,678 KZ im Jahr 1893 und 9,019 KZ im Jahr 1894mit eingeschlossen. Wir fügen noch bei, daß von der gesamtenGoldproduktion von 1893 nur etwa 30 °/o auf Waschgold kom-men, während dasselbe in der Gesamtweltproduktion von 1493bis 1893 etwa 75°/o ausmacht. Der große Fortschritt in dersoliden Grundlage der heutigen Goldproduktion ist daher unver-kennbar.
Als Grundlage für die Beurteilung der Beziehungen zwischenProduktion und Geldwert bedürfen wir nun aber neben der Kennt-nis der früheren und jüngsten Jahresproduktion auch der Kennt-nis des gegenwärtig vorhandenen Vorrats von Edelmetall, wobeiwir freilich die stattgehabte wirkliche Konsumtion vernachlässigenmüssen, weil jede Grundlage zur Berechnung einer solchen fehlt.Immerhin dürfen wir uns erinnern, daß diese unbekannte Kon-sumtion beim Gold viel kleiner ist als beim Silber, ja daß sieüberhaupt beim Gold nicht sehr groß ist. Soweit dasselbe zuVergoldungen verwendet wird, ist freilich die Konsumtion voll-ständig, ebenso besteht kein Zweifel darüber, daß Gebrauchsgegen-stände wie Uhren und Ketten eine bedeutende Abnützung haben.
*) Für 1893 konnte die allgemein als maßgebend betrachtete Statistikdes Direktors der Münze in Washington mitgeteilt werden. Der Bericht desletzteren für 1894 ist bis jetzt noch nicht erschienen, dagegen stand für diesesJahr die ebenfalls in hohem Ansehen stehende Statistik von Rothwell zu Ge-bot, welche Ende Juni d. I. im Newyorker Nininx ^ouro^l veröffentlicht wurde.Dieselbe gibt die Goldproduktion eigentümlicherweise in Rohgewichtszahlenim ganzen zu 290,333 an. Die oben mitgeteilten Feingoldgewichtsangabensind aus den Rothwellschen Wertziffern (1 Gold — 664,6 H) berechnetworden. Die Silberproduktion konnte dagegen unmittelbar der Roth-wellschen Tabelle entnommen werden, weil sich hier die Gewichtsangaben aufFeinsilber beziehen. Dieselben ergeben das auffallende Resultat einer schein-baren Steigerung der Silberproduktion gegenüber dem Vorjahr. Letztere be-trug aber nach Rothwell im Gegensatz zu Preston im Jahr 1893 im ganzen5,339,746 kx, so daß hiernach eine, obwohl unbedeutende, Verminderung derSilberproduktion stattgefunden hat.