hinauslaufen, als solches aber das eines Anschlusses an inter-nationale Münzverbände im allgemeinen und an die sogenannteLateinische Münzconvcntion insbesondere sich bei hoch uudniedrig noch immer großen Beisalls erfreut, so war es noth-wendig, anch diesen Gedanken einmal fest ins Auge zu fassenund mit ihm eine endgültige Abrechnung zu halteu. Esstellt sich dabei heraus, daß die Idee, in ihrem landläufigenSinne gefaßt, unannehmbar und unausführbar ist, ohne daßsie deshalb zum Schluß für ganzlich unverwerthbar erklärtwerden muß. Vielmehr, iudem das Wesentliche und Mög-liche sich vom Unwesentlichen und Utopischen scheidet, ergibtsich ein Gewinn von auch auf andern Gebieten zu benutzenderEinsicht, wie die neuerdings wieder aufgenommenen allgemeinmenschlichen Verbrüdcruugsgcdankcn zwischen Staat und Staatcineu gesunden, der Weiterentwickclnng fähigen Kern in sichtragen, wie sie aber auch umgekehrt durch hohle Uebertreibungin Miscrcdit gerathen müssen.
Der Nachweis, daß das einzige dauerhaft die Völkerverbindende Tauschmittel in der vernunftgemäß für sich selbstbcgründcteu eigenen Gcldvcrfassung jedes einzelnen Staatesgegeben ist, leitet zur Erkenntniß, daß das Gesetz der innernund der äußern Harmonie, der nationalen wie der inter-nationalen Selbsterhaltung hier ein und dasselbe ist.
Die Wirkung von Land zu Land fällt in den Bereichdes Wechsels uud des Wechsclcurscs. Nachdem schon derviclbcrufcne Goldabfluß als ciu Rückschlag aus dieser inter-nationalen Sphäre cmpsunden worden, trat am betreffendenWendepunkte der Untersuchung unausweichlich die Aufforderungentgegen, die Fnnction des Wechsels zu ermitteln, welche sichvon der Fnnction der Währung nicht anders unterscheidet