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lioncn Mark oder 30 Millionen Thalcr als dcn bisher vomDeutschen Reiche ans dcn Mctallmarkt der ganzen Welt ge-brachten Silberwerth veranschlagen"), und zwar über einenZeitraum von rund drei Jahren vertheilt, also 30 MillionenMark im Jahre. Der Silbcrbedarf für Ostasien ist nachBerechnungen, die sich in den letzten Jahren als zutreffenderwiesen haben, durchschnittlich etwas wie 120 MillionenMark. So hätten wir also nur 25 Procent des ganzenBedarfs für diesen Abzngskanal auf den Markt gebracht.Berücksichtigen wir aber den Prägcverbranch blos der Länderdes Lateinischen Münzbnndes, so finden wir, daß schon erallein unsern Abschub um ein Gewaltiges überstieg. Indem einzigen Jahre 1873, als nämlich das Schicksal desSilbers der Welt klar wurde und die Speculation sich daraufwarf, die Länder des Lateinischen Bundes noch damit voll-zupfropfen und ihnen ihr 'Gold abzunehmen, giugcn ansdcn Prägcanstalten von Frankreich, Italien und Belgien für307 Millionen Franken Silbcrmünzen hervor, d. h. 2V2walsoviel, als nnscr ganzer denkbar höchster Silbcrausstoß indcn letzten drei Jahren. Und in dcn Jahren 1872 bis Mitte1875, während wir im ganzen 98 Millionen Mark oder122 Millionen Franken Silber mehr eingezogen als aus-geprägt haben, wurden in den Anstalten der vier lateinischenStaaten für 549 Millionen Franken Silbermüuzcn aus-geprägt""), d. h. gerade 4'/-Mal soviel als uuscr gesammtcr
5) Nach meinen approximativen Berechnungen bleibt er unter70 Millionen/
In dieser Ziffer bringen wir die erste Hälfte von 1L7S mitder Hälfte des Contingents, welches die letzte Convention von 1875