5. Kapitel: Der Büchermarkt.
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4) Nr. Vlll, S. 128.
s) Berner Zeitung (herausgegeben von Joh. Georg Heinzmann ), 1799,S. 237 fg. („Tcutscher Gelehrteudcspotismus").
«) An die sämmtlichen Autoren, eine Nachricht und eine Vorstellung von Seitender Buchhandlung der Gelehrten, 1783.
7) Critik der Titel, oder wie soll man die Büchertitcl einrichten? Ein Ver-such zum Vortheil der Litteratnr. Halle 1804, S. 41.
8) Allgemeiner literarischer Anzeiger, Leipzig 1797, S. 690.
9) Häberlins, Karl Friedr., Deutsches Staatsarchiv, Helmstedt 1796 fg.,V, H. 18, S. 211; Meusel, Joh. Georg, 3. Nachtrag zum Gelehrte,, Teutschland,Vorerinnernng, 1788; Kausch, Einige statistischlitterarische Bemerkungen überden Zustaud der Schriftstellern u. s. w.: Frcimüthigc Unterhaltungen über diencncsteu Vorfälle unseres Zeitalters n. s. w., hrsg. von Kansch, 1. Bd., Leipzig 1790.
10) Kansch, daselbst; Meusel, Das gelehrte Deutschland; Weiz , Friedr.Aug., Das gelehrte Sachsen, Leipzig 1780.
11) Z. B. Vertraute Briefe über die jetzige abenteuerliche Lesesncht. Han-nover 1794; Beyer, I. R. G., Über das Büchcrlescn. Erfurt 1794.
is) Z. B. Schlcsischc Provinzialblätter, 1806, Nr. 11 (November).
13) Tcutscher Merkur, 1779, I. Quartal, S. 216.
14) Kaut, Jmm., Über die Bnchmachcrcy, Königsberg 1798, S. 65.
15) Journal von und für Deutschland, II, 178S, S. 454 fg. Die Gesellschaftwurde gegründet von den drei ersten Lehrern des Stralsundcr Ghmnasiums. Kurzdarauf wurde in Stralsund eine Journalgesellschaft vom Städtischen Kammer-sckrctär Buschmann gestiftet.
ie) Lesegcscllschaft zu Mainz ; ihre Korrespondenz führte zu Beginn der acht-ziger Jahre der dortige Hofrat Bentzcl (Briefe von Hofrat Bcntzcl in Mainz andie Herinauusche Buchhandlung iu Frankfurt a. M., 1782—86, handschriftlich aufder Bibliothek des Börscnvcreius der Deutschen Buchhändler zu Leipzig ). Lcsege-scllschaft zu Glückstadt , gegründet Anfang der 1780er Jahre, geleitet von denDirektoren des dortigen Jntelligcnzcomtoirs von Saldcrn, Kvnsistorialrat Laugeund Rektor Sicvers (Journal von und für Deutschland, II, 1785, 6. Stück,S. 543 fg.). Die in den ersten achtziger Jahren begründeten SiebcnbürgischenLcscgesellschaftcn (Hcrmauustadt 1784) bestanden so vorwiegend ans geistlichenMitgliedern, daß von der Mühlbacher Gesellschaft rühmend hervorgehoben wurde,daß an ihr „mehrere Glieder weltlichen Standes Antheil nahmen"; an der Spitzeder letzter» Anstalt stand der Stadtpfarrer, der Versammlungsort war der Pfarrhof(Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels XV, 114 fg.). Lescgescllschaft inKothen, geleitet um 1800 von den Schulrcktoren Hartmann nnd Vettcrlein (All-gemeiner literarischer Anzeiger, 1800, S. 1590). Lesegcscllschaft zn Frankfurt a. M.,begründet 1788 (die noch 1818 bestand; Kirchner, Ansichten vou Frankfurt a. M., I,1818, S. 244); ihr Direktor war um 1800 und lange Jahre hindurch der durch seineSchriften zur Geschichte des Zcitungswcscns bekannte Ministcrresident von Schwarz-kopf (Literarische Blätter, 1803, S. 93). In Licgnitz bestanden im Jahre 1806 eintheologisch-philosophisches Leseinstitut, ein politisch-historischer und statistischer Lesc-vcrcin des Hauptmanns von Bölzig und ein medizinisches Journalisticum; außerdemhatte auch die Ressource Jourualc, Novelle» und Broschüren anstiegen. Das Theo-logisch-philosophische Lesc-Jnstitut bestand aus vierzehn Mitgliedern, die unter sich