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107) Krünitz , Joh. Gg., Ökonomische EuctMopädic, Bd. 90, S. 738,
Keyser, G. H., Über den Nachdruck. An die Regierung Bayerns .Rcgensburg 1804.
Drittes Kapitel.Stnrm und Drang: der Selbstverlag.
1) Angeführt bei Wittkowski, Buchgewerbe und Littcratur, Leipzig 1907(--- Aus Natur und Geisteswclt, Bdch. 182).
s) Wahrheit und Dichtung, dritter Teil, zwölftes Buch.
3) Briefwechsel teutschcr Gelehrten ans Gleims Nachlasse, herausgegeben vonKörte, Bd. 2, S. 172.
4) Diese Angabe nach „Berichte der Dcssancr Gclehrtciibuchhaudluug," Dessau 1784, S. 1139.
s) Heiuzmann, Joh. Gg., Appel an meine Nation über Aufklärung uudAufklärer u. f. w. Bern 1795.
«) Neues Archiv für Gelehrte, Buchhändler und Antiquare, Erlaugeu 1795,S. 215 fg.
7) Nach der „Zeitung für die elegante Welt", 1811, Nr. 187, hätte Klopstvckfür Gesang 1—3 des „Messias" 2 Rthlr. pro Bogen und 20 Freiexemplare erhalten;als Klopstvck seinen Verleger (Hcmmcrdc in Halle) bei Erscheinen einer neuenAuslage besuchte, soll dieser ihm einen neuen Auzug verehrt haben.
s) Sulzer erhielt für die beiden Qnartbünde der „Theorie der schönenKünste" 1500 Rthlr. Zollikofer bekam für die „Warnnug vor einigen herrschendenFehlern unseres Zeitalters" 530"/g Rthlr., für die zwei Bände „Andachtsübnngenuud Gebete" 750 Rthlr. und für ein anderes Predigtbuch 750 Rthlr. iu Geldund 198 Rthlr. in Büchern; nach Reichs Tode gab Luise Weidmann der WittwcZollikofers für dessen sieben Bände hinterlasscuer Predigten 6000 Rthlr. Dieteuersten Bände Reichschcn Verlags sind wohl Lavatcrs „Physiognomischc Frag-mente" gewesen; bei Lavatcrs Honorar ist indessen zu berücksichtigen, daß Lnvaterdie Kupfer zu beschaffcu hatte. Für den ersten Band (38 Bogen, Verkaufspreis182/g Rthlr.) bekam Lavater 3148 Rthlr. 4 gr. Honorar (5000 fl.) und ein Dou-ceur von 283 Rthlr. 8 gr. (100 Dukaten), sodaß auf deu Bogen 90 Rthlr. kamen,für den zweiten Band (38^ Bogen, Auflage 750 Exemplare, Verkaufspreis24 Rthlr.) 5227 Rthlr. (8300 fl.), also auf deu Bogen 134 Rthlr.,
0) Göckingk an Bürger, 15. Dez. 1776: „Wie stchts denn nun mit seinemHonorar? Soll ich einmal bep Reich zuhorchen? Zwey oder drittehalb Pistolenfür den Bogen, 100 oder 150 Thaler Borschuß wenn Er will, und 100 Frey Ex-emplare auf holländischem Papier die er verkaufen kanu, schaff ich ihm gewiß"(Strodtmcmn, Ad., Briefe von nnd an Gottfr. Ang. Bürger, I, Berlin 1874, S. 378).1 Pistole 5 Rthlr.
10) Die folgenden Angaben betreffen Schwickert in Leipzig uud sind demGcschäftsarchiv der Firma O. RciSland (Leipzig ) entnommen: Eschcnbnrg in Braun-schwcig fordert 1771 für die Übersetzung von „^,0. As8ax on ins ^Viitings -uietMmns ok 8!ialcespear", London 1769, '/z Pistole (-2^ Rthlr.), erhält nur