7. Kapitel: Nachdruck und Verlagsrecht.
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Barth (Leipzig) und C. F. I. Hentschel (Halle ), 1. Dezember 1793, über einennatnrhistorischcn Atlas für Schulen uud das dazugehörige Handbuch.
i4) Augeführt bei Schürmann, Augnst, Die Rechtsverhältnisse der Autorenund Verleger, Halle a. S. 1393, S. 117.
iö) Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels, XX, S. 10 fg.
ig) Strodtmann, Adolf, Briefe von und an Gottfried August Bürger ,Berlin 1874, IV, S. 113 fg.
i?) Z. B. Schwickerts Vertrag mit A. D. Heins, 1766, in O. ReislandsGcschäftsarchiv zn Leipzig .
18) Solche Verträge liegen uns z. B., dank der gütigen Vermittelung desHerrn Dr. Wilhelm Ruprecht in Güttingen, von den Firmen Vandenhoccks Wittwein Güttingen nnd G. B. Förster in Bremen vor (1760er und 1770er Jahre). EinVandenhoeckscher Vertrag (mit Johann David Michaelis über dessen „Neue orien-talische nnd exegetische Bibliothek") enthält z. B. folgende Bestimmnngen: 1) Jedeshalbe Jahr ein Thcil von 16 Bogen in Druck und Format der bisher bei Garbeerschienenen Theilc, 2) Verleger sorgt auf seine Kosten für Druck, Papier und genaueKorrektur und bezahlt einen besonderen Korrektor, 3) Honorar bei 1000 Auflage proDruckbogen 2, bei 1500 Auflage 3 Spccicsdukaten, bei höherer Auflage ist beson-derer Kontrakt darüber zu schließen, 4) 20 Exemplare auf Schreibpapier, 2 davon„etwas größeres Papier zum beschreiben", 5) Bei Neuauflagen dasselbe Honorar.Der Förstersche Vertrag bestimmt u.a.: keine Auflage über 1500; Abschreiben desManuskripts bezahlt der Verleger; Druckbogcuhouorar 2 Spccicsdukaten (voll-wichtige geränderte), jc 12 Exemplare ans Schreib- nnd Druckpapier; bei jederNeuauflage werden alle Bedingungen des Vertrags wiederum erfüllt.
ig) Gräff (s. o. Anmerkung 12), S. 94fg.
20) Daselbst, S. 159. 176.
21) Kosenen (s. o. Anmerkung 3), I, S. 310.
22) Gräff (f. o. Anmerkung 12), Xl, Anm.2s) Daselbst, S. 144.
24) Voigtländer, Robert, Das Verlagsrecht im Preußischen Landrecht undder Einflnß von Friedrich Nicolai darauf: Archiv für Geschichte des DeutschenBuchhandels XX, 4 fg.
2b) Gräff (s. o. Aumcrkung 12), S. 191 fg.
2e) Vergl. z. B. Das Bücherwcsen nach Staatsklugheit, Leipziger Ostcrmcsse1781, S. 46; Deutsches Museum 1783, 5. Stück, S. 419; Litteratur und Völker-kunde Bd.V, 1784, S. 278. 285; Ephemeriden, 1786, Oktober; (Müller, Joh.Gottw.,) Über den Berlagsraub, Leipzig 1792.
2?) Ncner Deutscher Zuschauer, III, Heft 9.
28) Archiv für Geschichte des Deutscheu Buchhandels, XVII, 362; XVIII, 221.Lg) Meßrclation, Michaelismcsse 1780.
so) Hauptstaatsarchiv zu Dresden , Büchersachen 10746, Nr. 15d, toi. 43—55:Fclßeckcr (Nürnberg ) besitzt knrsüchsischc Privilegien auf die Übersetzung von MillarsGärtnerlexikon (Privileg 1775) und den Auszug daraus (Privileg 1776). Donatiusveranstaltet einen kursächsisch privilegierte» neuen selbständigen Auszug („Boll-staudige Anleitung zur Wartung aller in Europa bekannten Küchcngartcngcwächsc,ans Millars englischem Gärtncr-Lcxikon"; Privileg 1779). Felßecker wird klagbar.Die Bücherkommissivn entscheidet zu Gunsten Felßcckcrs. Das Oberkonsistorinm