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auf den Quadratzoll ertragend, im Stande, 8000 lbs. Wasserpro Stunde in Dampf zu verwandeln. Der Piston legt 800 Fufsin der Minute zurück, gegen 240 in den dreifsiger Jahren.
Kein Anblick innerhalb des ganzen modernen Gewerbe-wesens, welcher bewundernswerter wäre, keiner zugleich lehr-reicher für die Tendenzen unserer wirtschaftlichen Entwicklung:Auf der einen Seite die riesige Kraftmaschine, auf der andernjene feinen Werkzeugsmaschinen, welche die zartesten Erzeug-nisse hervorbringen. Durch wohl abgewogene Übertragungwird die gewaltsame Kraft zerlegt, den W r erkzeugsmaschinenzugeleitet und angepafst. Kaum irgendwo greift die mensch-liche Hand mehr ein, als überwachend, korrigierend, Stoff zu-führend. Im Vergleich mit der Zeit der handmules ist die Arbeiteher leichter als schwerer geworden. Daher ist das ungeheureMehrerzeugnis gegen damals als das Ergebnis der Geistesarbeitder Vergangenheit anzusehen, der tausende von Gedanken undVersuchen, welche in den Maschinen niedergelegt sind.
Vergleichen wir das soeben besprochene mit einem alsDurchschnitt berechneten Beispiel, welches mir seitens derIndustriellen Gesellschaft Mülhausens als mafsgeblich für diedortige Spinnerei mitgeteilt wird. Beide Beispiele beziehensich ausschliefslich auf Selfactors.
OldhamZahl der Spindeln inder Spinnerei. . .Arbeiter zum Mischen„ znm Öffnen„ zum Kratzen„ für die Streck-
werke
Arbeiter zum Vor-spinnen
700002 Männer
4 Männer u. Frauen7 Männer
7 Frauen
48 Frauen u. Kinder
320002,3 Männer
7,6 Männer u. Frauen > 120 Arbeiter15,5 Männer
12,6 Frauen
44,3 Frauen u. jugendl.Arbeiterinnen
59 Arbeiter
202 Arbeiter
Summa
82.5
381