aufsergewöhnlichem Mafse die Wirkung der Maschine auf dieArbeit zeigen, in geringerem Grade sei allenthalben dasselbeder Fall, wo immer Maschinerie Handarbeit ersetze.
Steht demgegenüber fest, dafs der gewerbliche Fortschrittheute auf der Maschine beruht, so ist damit die Notwendig-keit einer allmählichen Hebung der Lebenshaltung der arbeiten-den Klassen gegeben. Man kann dabei die scheinbar para-doxe Behauptung rechtfertigen, dafs die Höhe der Lebens-haltung der arbeitenden Klassen Gradmesser der industriellenKraft einer Nation ist, weil sie zugleich das Mafs des tech-nischen Fortschrittes anzeigt. Aber auf dem Gebiete der ge-sellschaftlichen, wie überhaupt der organischen Erscheinungenist alles Wirkung und Gegenwirkung. Der Besitz einer hoch-stehenden und leistungsfähigen Arbeit ist wie Wirkung, soandrerseits Voraussetzung für die Ausnutzung und Fortbildungder technischen Erfindungen und damit die Grundlage für denAufbau der industriellen Grofsmachtstellung einer Nation.
Nicht die Länder, welche die niedrigst ge-lohnte Handarbeit, sondern die, welche die bestenund am meisten Maschinen anwenden, erweisensich heute am stärksten in dem gewerblichenWettkampf der Nationen.
Es soll nun in folgendem an der englischen Fabrikarbeit,insbesondere der von Lancashire , gezeigt werden, nach welchenSeiten hin sie einmal als Ergebnis der grolsindustriellen Ent-wicklung und zugleich als Fordernis ihrer weiteren Fort-schritte in Betracht kommt.
B. Die Fabrikarbeit von Lancashires Banmwolliiidustrie.
Dafs Lancashire heute die leistungsfähigste Arbeit auf demGebiete der Baum Wollindustrie besitzt, darin stimmen die sach-kundigsten Beobachter überein. So sieht J. C. Fielden, ein