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Gewerbszweigen." Die Maschinerie tendiert nach vollständigautomatischer Verrichtung der zu bewältigenden Arbeit, nacheinem Zustand, da die Thätigkeit des Menschen auf Zuführungdes Rohstoffes, Fortnahrue des Erzeugnisses und Überwachungder Maschine sich beschränkt. „Das an der Arbeit, was ein-förmig ist, nimmt die Maschine an sich, welche mehr und mehrautomatisch wird, bis zuletzt die menschliche Hand nichts zuthun hat, als Stoff in bestimmten Zeiträumen hineinzulegenund das Erzeugnis, wenn es fertig ist, wegzunehmen" (S. 167).
Aber wenn so die Anforderungen, welche das ältereSystem der Arbeitsteilung an die Handfertigkeit des Menschenstellte, geringer werden, so stellt die Vervollkommnung desMaschinenwesens neue Forderungen an den Arbeiter. „Jefeiner die Leistungen der Maschinen werden, desto gröfseresVerständnis und desto mehr Sorgfalt wird von seiten derererfordert, die sie beaufsichtigen. Man denke beispielsweisean jene schöne Maschine, welche auf der einen Seite sich mitStahldraht speist und auf der andern feine Schrauben in aus-gezeichneter Vollendung von sich giebt. Sie ersetzt eine grofseAnzahl von Arbeitern, welche einen hohen Grad gelernterHandfertigkeit erreicht hatten, aber die eine sitzende Lebens-weise führten, ihre Augen mit dem Mikroskop überanstrengtenund bei ihrer Arbeit wenig Raum für irgend welche Fähigkeitfanden, aufser blofser Herrschaft über ihre Finger. Aberdie Maschine ist kompliziert und kostbar und die Person,welche sie beaufsichtigt, mufs Verstand und ein lebhaftesGefühl der Verantwortlichkeit haben, welches ein gutes Stückvon Charakterbildung ausmacht, und das, obwohl häufigerals früher, doch selten genug ist, um hohe Bezahlung zu ver-langen" (a. a. 0. S. 165). Möge dieses Beispiel zwar in
purely manual skill the attainement of which was, even up to A. Smithtime, the chief advantagc of division of labour.