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Das gleiche ergiebt sich aus den Löhnen einer ebensoalten wie bedeutenden Firma in der Nähe von Manchester ,welche Spinnerei und Weberei verbindet.
Wochenlöhne
1832
1891
Spinner I. Klasse
35 sh.
39 sh.
II. -
28 - 2 d.
36 -
III. -
28 - 2 -
30 -
Dresser
CO
0
1
36 -
W eber
12 -
18 -
Es sind dies die Lohnverhältnisse zweier der angesehenstenFirmen Lancashires, welche bereits Ure und Baines für dieersten Jahrzehnte des Jahrhunderts als mafsgebliche Beispieleder Industrie der Grafschaft behandeln.
Geht die Erhöhung der Löhne auf Veränderungen derTechnik und damit wachsende Ansprüche an die Leistungs-fähigkeit des Arbeiters zurück, so war es die Entwicklung derGrofsindustrie, welche auch nach einer anderen Richtung dasEinkommen des Arbeiters hob. Die mit Erhöhung der Löhneparallel gehende Verbilligung der Lebensbedürfnisse ist nichteine zufällig hinzutretende Erscheinung, sondern das Ergebnisder geschilderten wirtschaftlichen Entwicklung. Es tritt diesam deutlichsten hervor bei den Produkten der Grofsindustrieselbst5 liegt doch das Streben nach Verbilligung der Pro-duktionskosten und damit der Waren als Motiv demtechnischen Fortschritte zu Grunde. In der Baumwollindustriebeispielsweise sind die Preise seit den dreifsiger Jahren ummindestens die Hälfte herabgegangen.
Baumwollgarn 1 Baumwollgewebe
1 Pfund Nr. 40 1 Pfund Nr. 100 per yard
1830 1 sh. 2 1 /a d. 3 sh. P/2 d. 1839 5 3 /s d.
1882 IOV2- 1 - 10 - 1882 3Vi -
Ahnliches vollzog sich bei den anderen Industrieprodukten.
1 Vergl. Ellison, Cotton Trade. S. 61, Giften, Progress of the
Working classes. S. 11.
v. Schulze-Gävernitz, Der Grofsbetrieb. 12