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Weltwirtschaft und Volkswirtschaft / von Heinrich Dietzel
Entstehung
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Jetzt ist die Situation eine ganz andere, sicherere geworden. DerBezugsquellen für Korn stehen unendlich viele zu Gebote; die Ausfuhrist nicht nur größer, sondern weit mannigfaltiger geworden: ,svsr^cksoacks . . . tlis miuor Industries ars akkorclinA ooouvation to alarAsr Proportion ok ins vorlcinA Population; tliat is: our pro-duotions lzsooins inors clivsrsiüsck, and vs are ckspsnckinA Isssand Isss upon a ks^v Krsat branonss."^)

Je mehr der Außenhandel quantitativ und qualitativ sich ent-faltet, desto geringer wird das Risiko desto falscher wird der Satz,daß wegen der Möglichkeit zeitweisen Rückgangs die wirtschaftliche Lageeines Verkehr treibenden Volkes einePrekäre" sei.

Die pisos äs rssistanos derer, welche dies erste Argumentzu Gunsten derNationalisierung" ins Feld führen wie auchderer, welche mit dem zweiten Argument, der Möglichkeit dauern-den Rückganges des Außenhandels (s. u. S. 48), operieren istder Hinweis auf die Gefahr, die in derAbhängigkeit vom Aus-lande" betreffs des Bezuges der unentbehrlichen Lebensrnittel, vorallem des Brotkorns, liege. Aus ihr wird die Forderung herge-leitet uud vielfach als eine im Grunde ganz selbstverständlichehingestellt, daß jede große Nation doch mindestens so weitsichselbst genüge", daß sie ihren Brotkornbedarf voll durch Eigen-produktion decke.

Wird jener Möglichkeit zeitweiser Störungen des internatio-nalen Verkehrs die hier zunächst allein zur Diskussion stehtgedacht, so Pflegt, mehr oder wenigergraulich" gemalt, das Gespenstdes Verhungerns im Kriegsfalle heraufbeschworen zu werden, daseinem auf den Getreideimport angewiesenen Lande drohe. Schondie Physiokraten lassen es tanzen; die englischen Landlords habenmit ihm großen Effekt, und großen Profit, erzielt; heute geht esvor allem in Frankreich und Deutschland um.

Es mag hier unentschieden bleiben, ob in andern Ländern dasGespenst einmal Fleisch und Bein gewinnen könnte und sie deshalbdem Ziele kornwirtschaftlicher Autarkie zustreben müßten. FürDeutschland ist die Gefahr zweifellos eine überaus geringe: einBlick auf die Landkarte, auf die Fülle der Zufuhrwege, über diewir verfügen, lehrt dies. Auf dem Rhein, der Elbe, der Donau ,

-) Economist 1893, S. 1028.