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Zustände bleiben, wohl nicht anders geschehen kann, so .. .hat die Majorität des Proletariats (Englands ) keine andereWahl als zu verhungern oder — zu revolutionieren."
„Denkt die englische Bourgeoisie an diese Chance? Im Gegen-teil! Ihr liebster Ökonom, Mac Culloch, doziert ihr aus derStudierstube heraus: es ist gar nicht daran zu denken, daß ein sojunges Land wie Amerika , das noch gar nicht ordentlich bevölkertist, mit Erfolg Industrie treiben oder gar gegen ein altes industri-elles Land, wie England , konkurrieren könne. Es wäre wahnsinnigvon den Amerikanern, wenn sie das versuchen wollten, denn siekönnten nur Geld dabei verlieren; laßt sie hübsch beim Ackerbaubleiben, und wenn sie erst das ganze Land bebaut haben, dannwird die Zeit auch wohl kommen, wo sie mit Vorteil Industrietreiben können. Und das sagt der weise Ökonom und die ganzeBourgeoisie betet's nach, während die Amerikaner einen Markt nachdem andern wegnehmen".^)
Bald darauf entdeckte ein „Genosse" diesseits des Kanals den? hippokratischen Zug im Antlitze der Exportindustrie Frankreichs : „Is
luarolie ss kerinsra äsiuain", rief 1848 Ledru-Rollin.^)
Statt dessen erfolgte ein Aufschwung des Außenhandels, wieihn selbst die größten Optimisten Ende der vierziger Jahre nichtgeahnt hatten. Die deutsche Industrie blühte empor, mit ihr diebelgische, die schweizerische. Aber weder der englische noch der fran-zösische Fabrikatenexport ging zurück. Die englische Gesamtausfuhrhob sich vielmehr von 50 Mill. ^ (1840) auf 223 Will. F (1880),die französische von 1200 Mill. Frcs. (1846/57) auf 3468 Mill.Frcs. (1880).6)
Anfang der achtziger Jahre trat für den englischen Exporteine Periode ein, in der er eine kleine Abschwächung gegen die von