die Eindrücke, die ich empfange, über die Wahrneh-mungen, die ich machen werde. Ich beabsichtige nicht,Ihnen Tag für Tag zu berichten, was in dem Saaldes Parlaments gesprochen und beschlossen worden ist,denn darüber können Sie in den Zeitungen Aufschlussfinden. Vielmehr empfinde ich das Bedürfniss, michmit Ihnen bald über den Kern, bald auch über dieSchale der Dinge mit jener Freiheit und Aufrichtigkeitzu unterhalten, der wir uns in den zahlreichen öffent-lichen Versammlungen, in denen wir untereinanderverkehrten, rückhaltslos zu ergeben pflegten.
Eigentlich müsste eine Herzensergiessung von derArt, wie sie mir eben vorschwebt, eine gegenseitigesein. Der Abgeordnete müsste sogar vielleicht nochbevor er sich zu einer Epistel an seine Wähler nie-dersetzt, auch von diesen etwelche vertrauliche Mitthei-lungen erhalten haben; er müsste wissen, ob und welcheZweifel ihnen in der Zwischenzeit aufgestiegen seien,damit er in seinen Antworten gerade darauf losgehe.Aber aus den Augen, aus dem Sinn! Kaum, dass ichein viertel Dutzend Briefe von zu Haus bekam, dieje-nigen abgerechnet, in welchen einige Leute von Fachso freundlich waren, mich von ihrem Standpunkte ausüber besondere Dinge, wie Eisen, Blei, Petroleum unddergleichen zu belehren. Man war auch von dem gan-zen Wahlspektakel so müde und hatte meinen Namen