II.
Geehrte Herren!
In demselben Augenblicke, da hier in der Haupt-stadt des Norddeutschen Bundes das Eisen und dieBaumwolle, der Kaffee und der Beis mit vieler Mühees so weit gebracht haben, zu guter Letzt ein friedli-ches Abkommen untereinander zu treffen, in demsel-ben Augenblick wälzen sich die Wogen der wildestenParteileidenscbaften, aus ihrer untersten Tiefe aufge-wühlt, über die Hauptstadt des französischen Kaiser-staates brausend und schaumsprühend einher. Hier inBerlin wird ein Tarif gemacht, dort in Paris ein Ple-biscit; hier gilt es zu wissen, ob wohlfeile Pflugschaa-ren besser als wohlfeiler Morgentrank, — dort wirdentschieden über die Urgrundlagen menschlicher Ver-fassung und Gesellschaft; hier erhitzen wir uns wegendritthalb Silbergroschen, — dort fliessen Millionen auf