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Fällen, bei Gelegenheit der Ungarischen Eisenhahn-Anleihe nnd der Aachener Disconto-Gesellschaft, denSubscribenten „die Thören blos der Formalität wegengeöffnet hatte, um sie dann gleich wieder zu schliessen.“Aber etliche herzhafte Leute, fügte das Blatt hinzu,hätten sich nicht wie Narren heimschicken lassen,wären so energisch aufgetreten, dass man ihnen nochein „Postchen aus dem Privatschatz“ abgelassen.
War aber auch wieder Hocuspocus! Blosse Reclamefür die beiden Papiere, um den Cours zu treiben unddas Publikum lecker zu machen! — Der Privatmannbetheiligte sich nicht wohl schon an den Subscriptionen,und wenn er’s dennoch that, zeichnete er nicht selber,sondern liess durch seinen Banquier zeichnen. DieBanquiers aber hatten es nicht nöthig, sich an derZeichnungsstelle zu drängen; sie gaben ihre Ordreseinfach schriftlich und vorher mittelst der Post auf.
Wirkliche Ueberzeichnungen kamen nur ausnahms-weise vor, und dann geschahen sie von Börsen-Specu-lanten, welche ohne Rücksicht auf die Gründung selber,deren eigentlichen Werth sie ebensowenig wie dasgrosse Publikum kannten und zu beurtheilen vermoch-ten, ein besonderes Vertrauen hatten zu der „starken“und „glücklichen“ Hand der Gründer. Aber von jeder