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hat keinen Anklang gefunden, hat sich überhaupt nichtals Bedürfnis erwiesen. Selbst wenn die Communi-cation bestünde, die nicht besteht — Pferde- undLocornotivbahnen — wäre das Wohnen in so weiterEntfernung für die arbeitenden Classeu zu zeitraubend'und zu kostspielig. Es thut aber auch gar nicht notl*es bietet sich in der Stadt selber noch zureichendesUnterkommen. Von den zahllosen Baugesellschaftenbefinden sich schon viele in Concurs oder in Liquida-tion, und die andern werden allmälig uachfolgen.Lebensfähig dürften nur äusserst wenige sein.
Unter den Schöpfungen der Schwindelperiode sindmit die schwindelhaftesten die Baugesellschaften. Esist schwer zu sagen, welches die faulsten sind; undder Baum gestattet nicht einmal, alle die anzuführen,welche als oberfaul gelten oder als solche bereits zu-sammengebrochen sind. Wir wollen zum Schluss nurnoch einige nennen:
Thiergarten-Westend, gegründet von HermannGeber, R. A. Seelig, Gewerbebank H. Schuster& Co. Cours ca. 3.
Hofjäger. Gründer resp. Aufsichtsräthe: HermannGeber, B. A. Seelig, Julius Alexander,Rittergutsbesitzer Jul. Ludwig Meyer, Baumeister