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Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Berlin : gesammelte und stark vermehrte Artikel der "Gartenlaube" / von Otto Glagau
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Im Februar 1870 schloss Hermann Geber mitBanquier Ferdinand Jaques, Commerzienrath HermannEgells, Geh. Commerzienrath Moritz Plaut, BanquierHermann Bauff und Justizrath Dr. Franz Hinschius —später sämmtlich hervorragende Gründer — eine „So-cietät“, die „sobald als möglich in eine Actiengesell-schaft umgewandelt“ werden sollte. Nachdem dasActiengesetz Hals über Kopf fabricirt war, entstandnoch während des Krieges, im September 1870, dieBerliner Central-Strassen-Actien-Gesellschaft,welche jene Grundstücke erworben hatte. Herr Geberprofitirte als Verkäufer eine Summe, die er, in über-grosser Bescheidenheit, gelegentlich mit ca. 250,000Thaler bezeichnen liess; und ward selbstverständlich„Directör“ der Gesellschaft, liess sich auch noch zwei„Specialdirectoren“, Hermann Leubuscher und BernhardMaywald, unterstellen.

Das Actieucapital, ursprünglich 1,200,000 Thaler,ward fortwährend erhöht und schliesslich auf — vierMillionen (!) gebracht. 1872, am 30. April, be-kanntlich dem Narrentage, „creirte“ man gleichzeitig% Million „junger“ Actien („I. Emission“) und 1^Million „neuer“ Actien („II. Emission“). Zwischender Dorotheen-, Friedrichs- und Georgenstrasse ward