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„Trotz aller Uebergriffe und Auswüchse, die allegrossen Zeiten mit sich bringen, war es doch eine er-hebende Sache, als sich endlich das Capital der Tn-
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dustrie zuwandte, als endlich das Gefühl der DeutschenNationalität und des Weltstädters grosse Dinge er-dachte und in solcher Weise ausführte, dass sie be-stehen werden für lange Zeit.“
Dieses Dictum soll jetzt unser Thema bilden. Wirwollen reden von der „grossen Zeit“ und von den„grossen Dingen“, die „das Gefühl der Deutschen Na-tionalität und des Weltstädters erdachte“; wir wollenbetrachten eine Reihe von Gründerwerken, die aus-schliesslich den Interessen des Publikums dienen soll-ten, und zunächst auch allgemein angesehen und be-griisst wurden als verdienstliche Thaten und gemein-nützige Schöpfungen; und wir wollen untersuchen, obdiese „grossen Dinge“ „bestehen werden für langeZeit“, oder ob sie nicht bereits schon wieder verfallenund zerbröckeln, sich vor unsern Augen auflösen ineitel Dunst.
Ein chronisches TJebel, an dem Berlin seit Menschen-gedenken leidet, und das sich auch dem Fremden so-fort fühlbar macht, sind die mangelhaften Verkehrs-mittel im Innern der Stadt, ist namentlich das alt-