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gewinnen muss“, ist natürlich Herr Jean Frankel; unda Conto der Lotterie kündigt dieser Finanzkünstlernun die nachträgliche Einlösung der am 1. April fälliggewesenen Zinscoupons an; ohne dass deshalb diePrioritäten im Course steigen, denn das Publikumtraut der Verzinsung nicht und hat, durch Erfahrunggewitzigt, einen heiligen Iiespect vor Allem, was vonJean Fränkel kommt.
Die Lotterie wird der Flora nicht mehr helfen wiedie Luftfahrten der Börsianer. Auch die allergrössteTheilnahme des Publikums kann sie, bei einer Passiv-last von über zwei Millionen Thaler, nicht wiederauf die Beine bringen. Sie wird dem Schicksal desConcurses ebenso sicher verfallen, wie ihr letzter Re-staurateur. Arme unglückliche Flora! Nie ist einWeib, und dazu noch eine Göttin, so misshandelt,so schamlos ausgeplündert und bestohlen worden!
„Central-Bazar“ und „Oeffentliches Fuhrwesen“,„Möbel-Transport“ und „Spediteur-Verein“, „Deutsche“,„Continental-“ und „Grosse Internationale Pferdebahn“,„Admiralsgartenbad“ und „Flora“ — das sind dieFrüchte der „grossen Zeit“, und wie Jedermann sehenkann, lauter faule Früchte. Darum fragen wir: WoSind die „grossen Dinge“!? — — '
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