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würde uns doch nicht verstehen. Die berühmten Myste-rien zu Eleusis waren gar nichts dagegen.*)
Am Ultimo, dem letzten Tage des Monats, werdendie Geschäfte oder eigentlich, Wetten regulirt, wirdGewinnst und Verlust ausgeglichen, werden die Diffe-renzen bezahlt. Wer nicht zahlen kann oder nichtzahlen will, bleibt von der Börse fort und zieht sichfür einige Zeit in’s Privatleben zurück.
Die Papiere, in denen die Coulisse vorzugsweisehandelt, und die doch viele Speculanten Zeit ihres'Lebens nie zu Gesicht bekommen, heissen Speculations-Effecten oder Spielpapiere. Obenan stehen die so-genannten internationalen Spielpapiere, welche anden verschiedensten Börsen, nicht nur in Berlin , son-dern auch in Wien, Frankfurt a. M., Hamburg, Paris ,London gehandelt werden. Die vornehmsten sind: dieActien derOesterreichischen Südbahn, derOesterreichisch-Französischen Staatsbahn und der OesterreichischenCredit-Anstalt. Die Börse, welche die Kürze liebt und
*) Herr James Moser hat ein Buch verfasst: „Die Lehrevon den Zeitgeschäften“. Er entwickelt dieselben zugleichnach „synthetischer“ und „analytischer“ Methode, in „niathe-mathischer“ und „nicht mathematischer“ Form. Nach ihmergiebt das Prämien-, Stell- und Nochgeschäft nicht wenigerdenn 51 „Combinationen“!