von der liberalen“ Majorität des Reichstags nicht anders zuerwarten war, die Börsensteuer verworfen. Sogar Herr Laskersprach jetzt gegen dieselbe: „Von der Börsensteuer erkläre ichollen, dass sie nicht allein die Finanz-Einnahmen des lleicheszu erhöhen dient, sondern dass ein Gebot gerechter Ausglei-chung sie früher oder später nothwendig macht. Diese Steuerdarf aber nicht für sich allein auftreten, sondernnur unter Würdigung der gesainmten Stempelsteuer.(Wer lacht da?)
Zu S. 241 bis 249. Nochmals baskcr’s „Enthüllungen“. HerrLasker hat selber begriffen, dass seine neue Bezichtigungder Conservativen, (S. 340 und 341) höchst unklug, dasssie ein grober Fehler war. Am 18. Dccember 1875 nahm erim Reichstag das Wort, um „offen zu bekennen“, wie dies„besser unterblieben wäre“. Herr Lasker widerrief in besterForm, aber die „liberale“ Presse war gleich bei der Hand, umseine Entschuldigung zu escamotiren; und namentlich sein Leib-organ, die von ihm selber mitgelcitetc „National-Zeitung“äusserte am nächsten Tage: Lasker habe in jener Erklärung„sich grossiniithig abwehrend verhalten“!!!