trag der Preissteigerung erhöhte den Unternehmergewinn. GanzeIndustriezweige wieder, z. B. die Wollenfabrikation, blieben aus An-lass specieller Nachwirkungen aus vorhergegangener Ueberproductiondurch die ganze letzte Hausseperiode hindurch von jeder Preisstei-gerung ihrer Fabrikate ausgeschlossen und hatten dabei noch höhereLöhne und Unkosten zu tragen. Das hochwichtige Gebiet der Land-wirthschaft war ähnlichen Einwirkungen ausgesetzt und hat von derglänzendsten Periode der Industrie mehr Nachtheil durch Erhöhungder Löhne, Entziehung von Arbeitern und schlechte Leistungen der-selben gehabt, als durch die örtliche Preissteigerm ^ve rschiedenerProdukte und vorübergehende Erhöhungen des Bodenwerthes etc. zuSpekulationszwecken. Selbst die verschiedenen Branchen und Bear-beitungsstufen desselben Gewerbes, z. B. der Eisenindustrie, je.nach-dem die Veränderungen in der Nachfrage, die Möglichkeit ihrerrascheren oder langsameren Befriedigung, die speculativen Gründungenneuer Etablissements u. s. w. in dieser oder jener Branche sich vor-zugsweise geltend machten, wiesen ausserordentliche Verschieden-heiten im Verhältniss der Preis- und Gewinnsteigerungen auf. Miteinem Wort: die Möglichkeit, die erhöhten Selbstkosten durch Er-höhung der Preise auf den Käufer überzuwälzen, gestaltet sich inkritischen Hausseperioden bei den einzelnen Zweigen und Beschäf-tigungsarten ausserordentlich verschieden, hier die früheren Durch-schnittsgewinne bedeutend steigernd, dort sie unberührt lassend, invielen Fällen sie sogar bedeutend herabdrückend.
Noch kritischer aber gestaltet sich diese Ungleichheit bei den-jenigen, numerisch die grosse Mehrzahl jedes Volkes bildendenKlassen der Arbeiter, angestellten Beamten, Pensionairen etc. dienicht direct an den Chancen der Güterproduction, also des Unter-nehmergewinns der Fabrikanten, Kaufleute, Banquiers, Agenten etc.Theil nehmen, sondern in Form von Löhnen und Gehältern, festeVergütungen für ihre Dienstleistungen beziehen. Soweit dieselbenin Gewerbszweigen thätig sind, welche stark prosperiren, worin alsoeine bedeutend verstärkte Nachfrage nach Arbeitern und Aufsichts-kräften eintritt, wird es ihnen nicht schwer, ihre Löhne und Gehälterdem theuren Lebensunterhalt entsprechend, ja häufig in noch weitstärkerem Verhältniss zu steigern. Auch im Uebergang vo^schlechtenzu besser bezahlten Beschäftigungen findet vielfach eine Besserungdes Looses der Arbeiter und Angestellten und eine Erhöhung desLohnes de* Zurückbleibenden statt. Allein da die Möglichkeit solcherUebergänge im Wesentlichen nur auf die örtliche Nähe beschränkt