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cemum I^inAuis, Verliomtzus, sut LK^rs-Äeridus reci^ts et expreß, (aus Welchem
^. I7OO. zu Londen in 4t. gedrucktem Buchman einige Schrifften, so in denen Giesse-reyen Teutschlandes, wenig oder gar nichtzu haben sind, auf das accurateste nach-zeichnen lassen,) ist in Teutschland selten zufinden. Und die jungen Leute, so die Kunsttreiben wollen, dürfen bey müsslgen Stun-den sich die Alphabete der fremden Spra-chen immerhin sein fleissig bekannt machen,damit, wenn etwa etliche Worte in einemExemplar mit unterlauffen, sie nicht Ursachhaben, erst andere deßwegen zu bemühen,sondern solche selbst zu setzen tüchtig seynmögen.
Die Kästen, und derselben Einrichtung,gehen allein die Luchdrucker an, welcheman zwar mit dieser Vorzeichnung nicht erstetwas neues belehren wollen. Um welcherUrsache willen ich die gemeinen Teutschenund Lateinischen Kästen nicht abgezeichnet,weil man zumal in einer jeden Stadt, jafast in jeder Druckerey eine andere Art von
zten Lese r.
Kästen hat, darbey man gerne jedermannlässet. Die Griechischen, Hebräisch- No-ten- und Kalender-Kästen, so pa^. 49. so.54.55. und 56. vorkommen, sind denen in denDruckereyen sich würcklich befindenden Kä-sten ähnlich.
Von dem Kasten, in welchem die geschrie-bene Noten sind, ist dieses insonderheit zumerken, daß nur die atternöhtigsten Stückedarein können geleget werden, wie der Au-genschein weiset. Dahero muß man nebendiesem noch einen besondern Kasten bey derHand haben, allerhand Stücke, so zumausflicken nöthig, darein zu legen. Er-meldte Nickstücke, welche öffters vorkom-men, pflegen sich täglich zu vermehren, sodaß man den darzu erforderlichen Kastennicht wol zeichnen kan, fondern es muß einjeder nach der Vielheit dergleichen Stückesich richten, und einen Kasten eigenen Ge-fallens ausWehlen.
Der Syrisch- Arabisch- und Cthiopische,so sich pgZ. 51.52.5z. befinden, zeigen nur
an.