wol eine lächerliche/ als vielmehr dem StU5dieren und Studierenden höchftnachcheiligeSache, daß einige sich einbilden / sie machenihre Arbeit so gut als andere / und schleudernsolche alodenn fem wolfeil hin. Ich, saget Fro»benitts / lasse meine Dücher auf das allerfleissigste corrigiren / ich schaffe gut Papier an/und bestelle gelehrte Leute mit grossen Unkostendarzu. tvao jene thun/ mögen andere beurthei,len. Ich ran indessen nicht bergen/ daß/ wennaus der Druckcr-Aunst, wie es schon darauf losgehet / eine Schacherei wird / so wird man vonderen Erfindung nicht so viel ZTIuyeu haben / alsder Mißbrauch derselben denen Künsten Scha-den gebühren wird.
Werden aber die Kunst Verwandten die von Zro»benio angezeigte Urquellen verstopfen/ edelmüt>tige Gedanken führen/ und sich der Würde ihrer
Kunst gemäs bezeigen: so können sowol die Dru-cker^Herren/ als Gesellen/ der Kirche GQttes unddem Staat ersprießliche Dienste leisten: und dieseinsonderheit können jederzeit mit Freuden vor denKasten und an die Presse treten/ wenn sie beben,ken/ daß auch ihre saure Arbeit zu Beförderungder Künste und Gelehrsamkeit in ihrer Mase ab,zwecke: sintemal ihre Kunst das beste Mittel ist/nicht nur wider die Vergessenheit/ sondern widerdie Schaben und Wurme/ welche gar leicht in vo>rtgen.Zeiten eine Begräbnis der Gelehrsamkeitwaren. Solchergestalt bringen sie auch dem allgü»tigsten Geber dieser Kunst den besten Dank; wennsie nemlich nebst unverdrossener Arbeit / alltäglichein herzliches Gebet zu GOtt schicken: und wer»den dargegen von ihme ferner reichlichen Segen zugewarten haben : Welchen ihnen allerseits vonHerzen anwünschet
C. R.