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Die Scu!e hält das Haus; das Seil die Dieb am Galgen,wenn sie sich mit der Lufft in frcycn Mufften balgen.
Die Seide zicrl das Kleid / das man zur Seilen trägt.
Die Sailen brauchet der, der auf der Lauten schlagt.Die Mutter saugt das Kind. Die Seuche machet sterben.Wer seinem GOTT vertraut, wird frcy scyn vom Verderben.
Die Sau sind wüste Thier, von Pfinnen selten frey,
noch dcnnoch ißt man sie; es scy ihm wie ihm sc»!Der Sieg kommt nur von GOtt . Wer siech ist, mag sich scheiden,die Stadr und viele Lcut mit allem Fleiß vermeiden;
dicweil an seiner statt man reine Lcut trifft an,
dadurch der Staat ohn ^chad bedienet werden kan.Wer sich auf spielen legt, muß gute Karren suchen.Die Magde spülen auch die Schüßcln in der Kuchen.
Ein Dieb stahl aus dem Stall einst eine schöne Kuh.
Wer gute Klingen macht, braucht guten Stahl darzu.Wer aus den Stalten sich laßt ftinc Pferde stehlen/und steiler Geiß hinein, der wird gewaltig fehlen.T. Das Tauchen in dem Fluß geht nur im Sommer an,
das in dem Winter doch durchaus nicht taugen kan. .Im Teiche fangt man Fisch; vom Teig macht man Pasteten.Die Thür versperrt das Haus. Kein lhummes Thier kan reden.U. Ich sag dir, deine Uhr geht falsch und ist zu schwer.
Uralter kommt von Ur, als seinem Ursprung, her.Hat man Gelegenheit die Feinde zu umringen,so tan man sie gar leicht umbringen und bezwingen,w. Wags tapfer in dem streit, du scyst Schweb oder Sachs,
biß dir erwachs der Sieg; denn siegen ist kein Wachs.Bewahre deinen Mund, daß du, was wahr ist, redest/und durch unwahre waar nicht deine Ehre tobtest;
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wie manchem war gcschehn: denn redlich wahret lang;
der Lügen wehr mir Macht, sie war dein Untergang.Von wegen des Betrugs, ist viel daran gelegen,daß man die Wagen Heu laßt in der Heu-Waag wagen.
Wo weite Weyde ist, dahin wird Vieh gebracht.
Die weide ist ein Holz, davon man Besen macht.Du hast nicht weiße Wasch, man muß sich deiner schämen.Ein XVeiser weiß gar wol die weiß in acht zu nehmen.
Wer arme Waisen plagt, der wendet sich von GOtt .
Mit Wanden/ die man baut, hats mit dem Fall nicht Roth,wenn kommst du her zu mir ? Weil hast du angetlaget?Wen» gibst du deine Gunst, wenn man dich ctwan fraget?
Ders werrh ist; mir ist sonst kein andrer XVerth bekannt:
Recht wehrt der Bosheit ab, und wahrer mit Bestand.So werd ich hoffentlich nicht wider Ehre handeln,und auf dcm Lebens-Pfad ohn allen Anstoß wandeln.
Wer wider fromme Leut gleichwie ein Widder tobt,'
wird wiederum verfolgt, und denn gar schlecht gelobt.Ein Wirt, der doppelt schreibt, wird wenig Geist bekommen.Die Würd' ist eine Schand, wenn sie ein Narr genommen.
Ich wüßte, daß es gieng in vielen: besser her, ^
wenn mancher närrscher Dieb in einer Wüsten war.Die Zahren zehren auf, wer sie nicht weiß zu sperren,den können sie gar leicht ins Grab hinunter zerren.
Die Zeugen zeigen uns die rechte Warhcit an.
Kaust mir doch einen Zeug, daß ich mich kleiden kan.Ein Zeichen in der Lufft zeigt GOttes Macht und Starke.Zeuch aus mit deinem Heer, o HERR! thu Wunderwerke;
du nimmst doch endlich weg die Last der Ziegelstein.
Halt, Pferd! parir einmal. Ich zieh die Zügel ein.
Vor»