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Wie mancher liest im Buch / er soll die L.üste meiden,dieweil sie ihm den Tod und Holle zubereiten,! und thut es gleichwol nicht; das Mi'.cht des Teuffels ^.ist,
der kreucht und schleicht ihm nach, biß er gefangen ist,M All Ding hat seine Maaß. Mein Kleid maß mir der Schneider.! Die Maase ist ein Fluß. Die Maas Wcin trinkt der Reuter;
und wer die Blattern hat, der wird offr zugericht,
daß nichts als blasen sind im ganzen Angesicht.Der Frauen dient die Magd; die Macht gehört dem Fürsten .Das Salz macht insgemein uns unaufhörlich dürsten.
Ein Gast-Mahl schickt sich wol in einem schonen Saal.> Der Müller malt das Meel. Weg mit dem Mutter-Mal!
Die Mahler mahlen auch, doch änderst als die Müller.Wer Schwulst anMandeinhat/ der macht gar schlechte Triller.
Die Mandel-Kcrn sind gut, die auf dem Tische siehn.
Wer einen Mantel hat/ der darf im Regen gehn.Im Winter tragt man gern am Hals die Marder-Kragen zDie Marter aber ist empfindlich zu ertragen.
In Beinen steckt das Mark: der Markt ist in der Stadt,
darauf man offt mehr Mähr als Wahr zu kaufen hat.Das Meer hingegen ist nicht leichtlich zu ergründen.Die Mause lassen sich üeym Speck gar fleissig finden.
Die Meis/ ein Vögelcin, hupft auf den Baumen um.
Das Meißen aber ist ein ganzes Marggrafthum.GOtt segne/ die es stets wol meinen mit den Meinen;das Glück und sie soll sich wie Rhein und Mavn vereinen/
sie müßcn immerzu durch Wolstand seyn erfreut/
das Unglück müße sie vermißen allezeit!El) pfui! wie stinkt der Mist! ihr müßt ein Rauchwerk bringen;Die Nas vermißt es gleich / bey so gestalten Dingenz
geht in die Apothek, da es zu finden ist,
ob man es gleich daselbst nicht mit dem Metzen mißt.Heut muß ein gutes Mus auf meinein Tisch erscheinen;x?. dann bey der Nacht nagt man nicht gern an dürren Beinen.
Jüngst kamen ein paar Dieb in eines Kramers Haus,
und nahmen sehr viel Wahr auf fremde Namen aus.Der Nebel pfleget sich offt in der Lufft zu zeigen,die Nadel aber tragt man mitten auf den Bauchen.V. Den Ofen heitzt man ein, und wärmt sich auf das des?;
doch rcmchts im ganzen Haus, wenn man ihn offen last,p. Der Preußen König ist, wie billich, hoch zu preisen/weil er dem Vaterland viel Treu pflegt zu erweisen:
sein preiß und Lob verbleibt Ihm vor un d nach dem Tod;
drauf folgt in jener Welt der Lohn und Preiß bey GOtt.
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Ach GOtt ! wie werden einst die Thranen-Guellcn cmäl'Ie»,so vieler armer Lcnt, derselben arme Seelen,
die ohne Roth und Recht sie offtmals ausgepreßt,wenn sich ein größter zeigt, der jene rächen laßt.R. Der Wagner macht das Rad; der Rabr von Jung und Altensoll sorgen Tag und Nacht die Bürger zu erhalten.
Denn so sagt Salamo: Viel Raht macht viel bcstchn;ohn Raht wird alles Volk gar Icichtlich untcrachn.Den Rechen braucht der Vaur im Sommer zu dem heuen.Das rächen an dem Feind wird den, dcrs chut, gereuen ;
denn GOTT gebührt die Räch, der schon den Fcind betrübt,und dcm, der ihm vertraut, wie Regen, Segen gibt.Der Reider reibt die Haut, das Gut gefallt dem RäuberAm Rhein steht der Franzos. Rein halten sich die WeiberReis ist der Türken Kost. Im Friede reist man frey.Ein junges zartes Reis reiß keiner leicht entzwei).In Reusen fangt man Fifch. Die Reußen Möllens wagen:S. ihr saht sie in der Gaa! vergangnem Sommer schlagen;heur geht es wieder an. GOtt gcbc beßre Zeit!weil man vom Kriege satt lind matt nach Frieden schreytHERR! sage zu dem Schwert, daß es fahr in die Scheideund scheide von der Welt; daß es zu unsrer Freude,
gleichwie ein Scheit vom Hol;, werd in das Feur gelegt,nachdem es sich so lang im Menschen-Blut geregt.Wie hell und leer anjctzt des Bauren Scheune scheine,weiß der Soldat gar wol; er macht den Vorrath kleine.Allein, wer schilt darauf? Wer ist, den biß betrübt ?biß GOTT , der unser Schild, uns einst Errettung gibt.Schlaff, der du GOtt vertraust, laß dich den Schlaf vergnügenWer schläft in GOttes Schutz, kan allzeit sicher liegen.
Sagt mir, ob auch ein Schür; die Mauren so beschützt,als GOtt, in deßen Schur, man allzeit sicher M ?Er ist ein vestes Schloß, drein kan man sich verschliefen:Ich schlos mich offt hinein, kein Feind ku:>t auf mich schiefen !ob er gleich manchesmal nach meiner Wolfahrt schos;in GOttes Schos ist man von allem Unglück los.Den Schoß und Zinß muß man dcu Obrigkeiten geben/wenn Man in Sicherheit in ihrem Schutz will leben ;
obs gleich beschwehrlich fallt, und gehet schwer daher.Es ist ein schweres Ding um einen harten Schwchr.Die Schwäre schmerzen sehr und machen große Plagen;doch schwör ich, daß sie sind noch leichter zu ertragen,als wenn man gar den Leib mit Sägen schnitt enrzwey.Der Segen GOttcö macht von aller Marler frei).
Die