XXIV
Vorrede.
richtig zu schreiben, oder von der Orthogra-phie handelt. Der erste Theil hat vier Abschnitte,nähmlich: i. Von Bildung der Wörter, oder derEtymologie. 2. Von den Wörtern als Nede-theilen und ihrer Biegung, z. Von der Compo-sition oder Zusammensetzung der Wörter; und 4.von dem Syntare oder dem Redesatze.
Herr A. nennet die Consonanten Hauptlall-te, weil er sie für 5 die wesentlichsten Bestandtheileder Wörter hält, §.7, und die Vocale Hulfs-lcmte, welches auch der Natur der Sprache ge-mäßer zu seyn scheinet. Von dem Laute des bsagt er z6 S. am Ende des 22 §: „ Zwischen„zwey Hülfslauten, und nach dem e und r, wird„es oft fo gelinde als ein w ausgesprochen, Bi-„bel, Liebe, sieben, Pöbel, Schwalbe, Elbe ,„Erbe, herbe.,, Wir könne» nicht glauben,daß Herr A. diese Aussprache gut hcisse, welchenur in einigen schlechten Mundarten gewöhnlichist; indessen drucket er sich auf eine solche Weiseaus, daß man leicht auf die Gedanken fallen könn-te, als ob er sie nicht für fehlerhaft halte, undmancher, der so unrichtig spricht, könnte sich dar-auf berufen, daß Herr A. es nicht tadelt. Hätteer also.nicht, als Sprachlehrer, vielmehr davorwarnen sollen? weil doch gewiß ein jeder, wel-cher gut und richtig spricht, in allen diesen Wör-tern dem b seinen eigentlichen Laut beyleget. Be-sonders würde es in anständigen und höheren Re-den sehr fehlerhaft seyn, ein w dafür hören zu
lassen