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Vorrede.
Herr A. selbst in der Vorrede tadelt Die-jenigen, welche diese Wörter ohne Umlaut gebrau-cheil, berufen sich auf die Alten, und führendenGrund an: weil sonst kein einziges Wort, dessenPlural auf en ausgehet, den Umlaut hat, so seyes der Analogie gemäß, auch diese auf gleicheWeise zu bilden (^). Daß man die Kramlä-den, aber die Fensterladen jagen soll, wie 148S. behauptet wird, ingleichen nach der 1.62 S.die Bögen, arcus, aber die Bogen von dem Pa-piere, ist ein bloß willkührlich gemachter Unter-schied , welcher vielleicht in einer gewissen Gegendgebräuchlich, in dem übrigen Deutschlande aberunbekannt ist (^), auch in der Sprache selbstnicht den allergeringsten Grund hat. Hier sagt
jeder-
(21) Alles das ist schon im vorigen beantwortet worden,und gründet sich auf den schon bestrittenen irrigen Be-griff von der Hochocutscyen Mundart, und auf die über-triebene Forderung , da deutliche Grunde anzugeben, wokeine Starr finden. Der Rec. gebe mir doch einen Grundan, warum er der Mann, des Mannes, die Män-ner, und nicht des Mannen, die Mannen sagt, war-um er im Plural nicht mit dem Oberdeutschen die Ge-sttnger, sondern die Gesänge sagt?
^22) Bald ermüde ich, einerley Einwurf so oft zu wider-legen. Wenn man so mir der Analogie spielen will, sokann man mit derselben nicht allein alle Ausnahmen, son-dern auch alle Regeln bestreiken. Beyspiele sind schonda gewesen.
(2Z) So bald der Unterschied in dein Hochdeutschen Sprach-gebrauche gegründet ist, so liegt nichts daran, wenn eSauch in dem ganzen übrigen Deutschlande unbekanntwäre.