Einleitung.
re, M^o atttM, Zpil'itus 8zn6tus, roli^io,^ea/^Ae»', i-ollZiosuz, /o^a/^c/c/a, ^raecciräis, As.A/??/äc^, occgtio, , colere, verehren,säest, unser beydlebig, ampKitzium u. s. f. 4. DieZusammensetzung, eine im Deutschen sehr frucht.bareQuelle neuer Wörter, worin die Deutsche Spra.che die Griechische noch übertrifft. , Indessen wardsie in den ältesten Zeiten nicht so häufig benutzt, alsin den spätern, da andere Hülfsmittel bereits er-schöpft zu seyn schienen. 5. Die Aufnahme frem-der Worter; ein Mittel, zu welchem die Deutschenzu allen Zeiten im Ganzen ihre Zuflucht nur mitschüchterner Sparsamkeit genommen haben, weil,wie aus der Lehre von dem Tone erhellen wird, ineiner so reinen und unvermischten Sprache, als dieDeutsche ist, der Fremdling doch immer sein frein-des Ansehen behält, wenn er auch Jahrhunderte aufDeutschem Grunde und Boden gewohnt hätte. In-dessen sind durch die ersten Lehrer des Christenthums,durch das Römische Recht, durch die Handlung,und durch den Umgang mit Fremden nach und nachdoch viele fremde und besonders Lateinische Wörterin die Sprache gekommen. Christ, Abc, Almo-sen, Ränzel, Altar, Religion, Bibel, bene-deyen, maledeyen, Bischof, Priester, Brille,Brief, Abenteuer, Prinz, Person, Natur,Schule, Pulver, Äcker, u. s. f. Einige wenigehaben sich dabey so verändert, und sich so sehr nachDeutscher Sitte geformt, daß es schwer ist, zu ent-scheiden, ob sie Fremdlinge oder Eingebohrne sind:z.E. Armbrust (arbMla), Arzr(mM2), Arzeney,Bertram (^fc^o^), Aberraute (abi-otsnum),Bakel (bÄculuk), predigen (^rseäicgre), 5Vein,(Viliuin), Bärrvinkel (xervu^a), Körper (Lor.xuz), und andere mehr.
§. i?.