Tertes durch Fränkische Ausdrücke erläutert werden, und nachdieser ältesten Ausgabe haben Herold, Eckhardt und Schil-ler dasselbe abdrucken lassen. Carl der Große verbessertedieses Gesetzbuch und ließ die schon zu seiner Zeit unver-ständlich gewordenen Erklärungen weg, und nach seiner Re-vision haben du Tiller, pichou, Goldast, Lindenbrog,Dignon, Baluze und Vouquer dasselbe heraus gegeben.
2. Der ungenannte Übersetzer einer Schrift des Spani-schen Erzbischofs Isidor, vermuthlich aus der letzten Hälftedes siebenten Jahrhunderts, dessen Arbeit Palthcn undSchürcr, am besten und richtigsten aber, nach der PariserHandschrift, Rostgaard in der Dänischen Biblioth, St. 2.S. zz6 f. heraus gegeben haben.
Z. DaS alte Alemannische Vater Unser aus einer S.Gallischen Handschrift, vermuthlich aus'dcr ersten Hälfte deSachten Jahrhunderts, bey demFreher, Doxhorn, Eckhardt,Schiller u. a. m.
4. Rcros, eines Mönchs zu S. Gallen, Übersetzung derRegel des h. Benedicts, znverläsiig aus der ersten HälftedeS achten Jahrhunderts, bey dem Schiller.
Z. Die bekannte ^Krenuncigti» cligbnli, bey der Tau-fe der heidnischen Sachsen. Sie befindet sich nebst demincücnlo p-i^-iisi-um bei) den Acten des LoncM I^pti-nen liz von 74Z, kann also nicht jünger seyn. Simon Paul!gab sie zuerst heraus, worauf der Verfasser der lvlonument.I^ilei'Kvrn. Conring, Dietrich von Srade, Lrusms iirvitg vvitecliindi, Srübcl, Falkcnstein u. «. m. sie wiederabdrucken ließen.
6. DielZxKortüti» g<I pledem ckriltisngw, welche Die-trich von Srade und Eckhardt heraus gegeben haben, undwelche vermuthlich aus den Zeiten des heil. Bonifacii ist.
7. Einige wenige Deutsche Wörter am Rande der Latei-nischen Predigten des heil.Vurchhard, in Eckhardt« Lom-nicnt. cie redus krsncisc orient. TH.I. S. 346.
Ein c?Ioll!,rluin Komsno-l'Keotiscum aus einerCasselschen Handschrift, von eben der Hand, von welcher dieLxKorcgtio gct ^»ledeiu clrrilrigngiu ist, bey dem EckhardeI. c. S. 853 f.
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