l'Keotlfci, quvä Aaöa»oM6M-o in5criditur,!IIultrAtl.Brem. 1721.
5. Einige ähnliche ihm gleichfalls zugeschriebene Frag-mente befinden sich handschrifttich zu Wien und S. Gallen.
6. Ruodbercs, Rabans Zeitgenossen, Übersetzung einigerLateinischen Wörter, in Goldascs Scriptor. rer. ^lem-lnn.sind von eben der Art.
7. Die aus verschiedenen Würzburgischen Handschriftenvon Eckhardr in seiner krsncis orienr. TH.2. S. 977gelieferten Glossen, ivie auch
x. Die Äoll-ie rlorentlnse eben daselbst S.?8i. und
y. Ein kleines Slsssarium im Kloster S. Vlafii,'in deSHerrn Abts Gerbert innere ^lemsnn. der LateinischenAusgabe von 1765.
§. 19. Deutschland bestand unter den Fränki- Ludwig,schen Monarchen, außer den Slaven, aus fünf Vater «ichgroßen Völkerschaften, den Oftftanken, Aleman- S»h».nen, Baiern, Thüringern und Sachsen, unterwelchen Nahmen alle die kleinern Germanischen Völker des Tacicus und prolemäus, so viel ihrernicht ausgewandert waren, nebst den neuen An-kömmlingen der großen Völkerwanderung, begrif-fen wäre«'. Es gab also schon damahls fünf ver-schiedene Mundarten in Deutschland , ob sie sichgleich wieder unter die noch jetzt vorhandenen zweyHauptmundarten bringen lassen. Die Hofsprachewar die Fränkische, krancitca, daher auch die mei-sten der aus dieser Zeit noch übrigen Stücke in die-ser Mundart geschrieben sind. Diese FränkischeMundart war, seit dem sich die Franken in Gallien fest gesehet hatten, zugleich die Sprache des Fran-zösischen Hofes. Ludwig der Fromme , CarlsSohn und Nachfolger, (814—840) kam zwar anMuth und Fähigkeit seinem Vater nicht gleich; al-lein er ahmte ihn doch in der Bemühung um die
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