II. Deutsche Sprache. 47
2. Der ungenannte Übersetzer der dem Taeian fälschlichzugeschriebenen evangelischen Harmonie, welchen Ioh. Phil,palrhe» »ach einer von Rostgaord erschlichenen Handschriftheraus gab, worauf er auch mit in Schillers I tres. aufge-liommen wurde.
z. Glossen und Vocabularia aus dem zehnten Jahrhun-derte, welche noch in verschiedenen Bibliotheken, besondersOber-Dentschlandes und Italiens , verborgen liegen. Ei-nige ähnliche hat!Lckl)ardr seiner ?>->ncise orienc. Th.S. Y91 f. beygefügt, und Pez in seinem l'Ketauro snec-^ot. Th> 1. heraus gegeben.
4. Das Apostolische Glaubensbekenntnis; aus dem An-fange des eilsten Jahrhunderts bey dem Dietrich von Sra-de, Schiller und Eckhardt in krsncis orienc. Th. 2.
5. Norker, Abt zu S. Gallen, welcher 1022 starb, undeine Übersetzung und Erklärung der Psalmen und einiger an-derer biblischen Loblieder hinterließ, welche in Schilrersl'Kclguro, obgleich nach einer fehlerhaften Abschrift, befind-lich ist. Eine richtigere besaß Rostgaard.
6. Eine Übersetzung der Schrift Marriam Lapelli: vo>«der Hochzeit der Philologie und des Merkurius, welche dem»ben gedachten Norker zugeschrieben wird, und sich hand-schriftlich zu S. Gallen befindet. Eine Probe davon hat derHerr Abt Gcrberc im Anhange seines Itineris ^lemsnn.der Latein. Ausgabe, S. 141 bekannt gemacht.
7. Eine Übersetzung der Schrift Noetii von den philoso-phischen Trostgründen aus dem zehnten oder eilsten Jahr-hundert, gleichfalls noch ungcdruckr zu S. Gallen, wovon sichin des Herrn AbtSerberrs eben gedachten Reise, S. 14zdes Anhanges, gleichfalls eine Probe befindet.
8- Einige Fragn-ente Deutscher Predigten, in teckharde»kr-meis orient. T. 2. S. Y4l f.
§. 21. Nach Heinrichs 2. Tode bekam das Kaiser aujDeutsche Reich wieder Beherrscher aus dem Fränki- dem Frän-schen Hause, welche dasselbe von 1024 bis 1125 re- ^Hengierten, und diesen Kaisern hat es überaus viel zudanken»
Das