».Kap. Von den Buchstaben. §.11.12. izz
lautet, bald wie z, bald wie k; das s wird vor pund t auch wie ein sich ausgesprochen; das y druckt ^ .bald ein langes i, bald das Griechische v aus.
5. Oft unterscheidet mau einen gedehnten Hülfs-laut von einem geschärften, oft aber auch nicht. Imerstem Falle herrscht wieder viel unnützer Überfluß;aa, ah; äh; ee,eh; ih, ie, y; 00,0h; öh;uh; üh, bezeichnen weiter nichts, als ein gedehntes a,ä, e, i, 0, 0, u und ü; dagegen diese Dehnung inso vielen andern Fällen unbezeichnet bleibt.
6. Eine andere Ungleichheit herrscht in der Art,die verdoppelten Mitlauter zu bezeichnen. Baldschreibt man sie neben einander, bb, pp, dd, rr, ll,mm; bald ziehet man sie zusammen, ff, js; baldhat man andere Zeichen, ck für K, p für ks.
Das sind freylich Mängel; allein keine Män-gel, über welche man so gleich mit Feuer undSchwert herzufallen berechtigt wäre, sondern Män-gel, die man dulden muß, so lange die Nation sieduldet; und da sie selbige duldet, so ist das wohl dertriftigste Beweis, daß sie in die Cultur ihrer Spra-che keinen Einfluß haben müssen. Die Schriftli-chen der.Griechen und Römer hatten eben dieselbenund zum Theil uoch größere Mängel, und doch er-reichten ihre Sprachen einen Grad der Vollkom-menheit, von welchem die Deutsche noch ziemlichweit entfernet ist.
2. Nähere Erwägung der einzelen Buchstabenund ihres Lautes.
a) Der Hülfs-und Doppellaute.
§. 12. Einige neuere Sprachlehren machen aus Allgemel-der Fertigkeit, die Buchstaben auf die gehörige Art «es Gesetzauszusprechen, einen eiqenen Theil der Grammatik, 7^
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