,46 i.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter.
ächten Deutschen Wortern, wenn das k verdoppeltwerden sollte, da denn das' ck die Stelle des kk ver-tritt, Decke, rvacl'er. Man hat ihm dieses Amtohne Zweifel um der Bequemlichkeit willen gelassen,weil das L im Schreiben der schwerste Buchstab ist,daher auch alle seit Zcfens Zeit gemachte Versuche,daö kk dafür einzuführen, vergebens gewesen sind,(z) Vor a, o, u, ai und all; gleichfalls nur nochin fremden Wörtern, und einigen eigenen DeutschenNahmen: Carl, Caro, Colvercr, Conrad, Cumsgunde, Cur.
9. Endlich lautet es wie ein z vor ä, e,i,ö,ü,y>und ihren Doppellauten äu, e«, ei und ey, aber auchnur in fremden Wörtern und eigenen Nkhmen:Cäsar , Ceder, Ceilon, Cicero, Cyprefse, Citro-ne, Cybele. Einige Deutsche eigene Nahmen wei-chen hiervon ab, indem es in denselben wie k lautet,Cöln, Cüsrrin, Cörhen. Andere, in denen e6ehedem gleichfalls Statt fand, werden jetzt liebermit einem k geschrieben, V.ärnthen, V.örper.Ehedein dieilete es auch nicht allein zu Verstärkungdes z, c;u, churcz, erezaigen, pfalczgraff,Arczr, sondern auch zu dessen Verdoppelung, odervielmehr, mit dem z, das heutige y zu bezeichnen,N)icz, chraczen; von welcher langst veraltetenSchreibart sich Czar für Zar, noch am längsten er-halten hat.
ch. §. 25. Das ch ist das zusammen gesetzte Zei-chen eines einfachen iautcs, welcher starker hauchtals h, und dem Lateinischen c!i, dem Griechischen ^und dem Hebräischen n gleich kommt. Dieser seineigenthümlicher Laut ist entweder einfach oder ge-doppelt