148 i.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter.
sammenschungen, Churfürst, Charrvocheu. s. f.üblich sind. In den übrigen ist dlirchgängig das kangenommen worden.
2. Zu Anfange einiger fremdenWörter: Char-te, Characrer, Chor; besonders wenn ein r fol.get: Christ, Christus, christlich, Christian,Christoph, Chronik, Chronologie, Chrisam.Dagegen es in andern seinen eigenthümlichen Hauch-laut behalt: China, Chaos, Chymie.
z. Wenn ein ö in einer und eben derselben Syl-be daraus folget, da denn chs wie ks oder x lautet:Dachs, 5Vachs, Lachs, Luchs, Flachs, Büch-se, flachsen, Achsel. Wohin doch nicht die Fällegehören, wo ch und s durch die Zusammensetzungzusammen kommen, nachsehen, wachsam, Dachsspäne; oder wenn ein e ausgestoßen worden, desBuch's, des Dach's, er sprach's, wo jedes sei-nen eigenthümlichen taut behalt.
Aussprache §- 27. Was von dem b gesagt worden, giltde» d. größten Theils auch von dem d; sein eigenthümli-cher Laut ist weich, weicher als th und r, daher e«eigentlich nur nach einem gedehnten Hülfslaute ste-hen kann. Diesen seinen eigenen iaut hat es:
1. Zu Ansauge eines Wortes und einer Sylbe;da, du, daß, doch, Dach, Decke.
2. Vor den Biegungs- und Ableitungssylben,wenn sie mit einem Hülsslaute ansangen: Rede,die Räder, freudig, stündig, ständig, gnädig,das N?eidichr.
z. Von