Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
154
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>54 i.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter.

be, Gabe, gehen, Glaube, Glocke, geben,Gott, Glucke, Grube, tragen, hängen; oderam Ende, Tag, Krieg, Sieg, arg, Sarg, karg,Berg, Zrverg, Talg, möglich, läugnen, klug,Essig, Fittig, ewig, jagte, fragte, klagte,Zögling; oder in der Mitte, Angst, sagö, ver-birgs; oder in der Verdoppelung, Flagge; nichtZxabe, kehen, Rlaubc, Rlocke, Leben, Nott,glucke, TaL, Talk, Sark , Berk, -^werk, mök-lich, läuknen, Lluk und so ferner, und noch wenigerjeben, jehen, Jocr.

Wenn das g am Ende der Sylbe stehet, sowird diese Regel auch dadurch bestätiget, daß es inBegleichung mit dem k ein weicher Hauptlaut ist,der, wenn er für sich allem stehet, einen gedehntenHülfslaut erfordert, und daher alsdann auch nichthart, wie ein k lauten sollte, welchen iaut es nurunmittelbar nach einem geschärften hüben kann, da-her es in weg, wenn es die Partikel ist, und influgs, vielleicht die beyden einigen Wörter, woes unmittelbar nach einem geschärften Hülfslautestehet, auch wohl im Hochdeutschen wie ein k lau-tet. Als ein mittlerer Buchstab zwischen dem jund k kann es seinen eigenthümlichen 4aut sowohlnach einem gedehnten, als nach einem geschärftenVocal haben.

Bon dem §. ?2. Eine Ausnahme von dieser gewöhnlichenng. Aussprache leidet das g, wenn es in einer und ebenderselben Sylbe hinter dem n zu stehen kommt, daes denn mit demselben in der Nase zusammenschmilzt, und einen taut ausmacht, der dem Fran-zösischen n nach einem Hülfslaute nahe kommt, en,

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