,88 r.Th.i.Abschn. Bildung der Wörter.
bildet worden, und bloß darum so allgemein sind,weil Kinder unter allen Zonen diese Sylben zuerststammeln lernen.
Wir bemerken ferner, daß diejenigen Wörter,welche nur aus einem Haupt .- und einem Hülsslautebestehen, nur sehr unbestimmt tönen können, dahersie auch in ihren Bedeutungen die unbestimmtestenund schwankendsten sind. Daß diejenigen Wörter,welche aus zwey Hauptlauten und einem Hülfslautebestehen, die Naturtöne mit mehrerer Bestimmungnachahmen, weil sie schon ein Merkmahl mehr ent-halten, ob sie gleich in manchen Fallen noch nichtalle mögliche Bestimmung haben, und endlich, daßdiejenigen, welche zu diesen entweder vorn, oder hin-ten, oder an beyden Stellen zugleich, noch Haupt-laute zu sich nehmen, die bestimmtesten, sowohl inder Nachahmung des Tones, als auch in der Be-deutung sind, indem sie, wo nicht alle, doch diemerklichsten und nothwendigsten Merkmahle aus-drucken. Die erstcrn bezeichnen daher gemeiniglichganze Classen von Begriffen, die zweyten Geschlech-ter, die dritten Arten, und wenn sie hinten undvorn zugleich bestimmt sind, individuelle Begriffe:plarz-en, Blitz, krach--en, brech-en, sprech-en (alle drey aus dem Grundlaute rech auf ver-schiedene Art bestimmt), spreirz-en, spritz-en,drumin-en, polr-ern, krächz--en, enthalten soviele Merkmahle als möglich ist, und sind daher sogenau bestimmt, daß ihr Begriff nicht leicht zu ver-kennen ist, daher sie denn auch nur wenige überge-tragene Bedeutungen leiden. Finden sich Abwei-chungen, so muß man bedenken, daß die Sprachennur nach dunkeln Empfindungen der Ähnlichkeitgebildet worden..
Die