Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
196
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196 i.TH. r.Abschl?. Bildung der Wörter.

er eins an die Ghren, schrvupps da lag er.Nnicks macht das Glas, knack der Stock,knuck das Bein. z. Den langsanien und folg,lich gelinder» Ton, durch Dehnung des Hülfslau-tes und durch den folgenden einfachen oft gelindenHauptlaut: ras-en, rausch? en, reib-en, reis-en,rveg-en. 4. Den schnelleil und folglich heftigenLaut, durch den geschärften Hülfslant und Verdop-pelung des darauf folgenden Hauptlautes: Lall,raff', riy-en, roack-eln. Beydes war zugleichein Mittel, einerley Laut nach den verschiedenenGraden der Starke nachzuahmen, indem man nurdie weichen Hauptlaute entweder vorn, oder amEnde, oder, zur Bezeichnung des höchsten Grades,hinten und vorn zugleich, mit den geschürften undharten vertauschen durste: berveg-en, feg-en,rväch - eln, fach - eln, rvack - eln, sack - eln;saus-en, zaus-en; blar, platt; bliy, plarz;breit, spreir- en, spreiy - en. 5. Das mit einemLaute verbundeneZittern vermittelst des aiigehängtencharacteristifchen r: zittr-n, bobr-n, schmettr-n,zögr-n, schlottr-n, psltr-n. 6. Die Mieder-Höhlung eines und eben desselben Lautes, beson-ders durch das gleichtönende l, oft auch durch r:rvackl n, schütt! n, rücrl - n, streich l - n, riesl n,flarrr-n, slocl)r-n. Wozu das alles, wennSprache willkührliche Verabredung oder Ausdruckinnerer Empfindung wäre?

Indessen find nicht alle Wurzelwörter auf diejetzt gedachte Art auf das genaueste bestimmt, ent-weder, weil sich in dein Tone, bey fortgesetzter Auf-merksamkeit, nichts Mannigfaltiges mehr entdeckenließ, oder auch, weil man unterließ, den Ausdruckzugleich mit der Vorstellung klärer und bestimmterzu machen, Oft bildete man, statt des nackten

Wurzel-